Neuer FH-Lehrgang
Neue Waffe gegen Cyberkriminelle
enau das erlebte die Stadtgemeinde Tulln im Februar 2025, als ein Hackerangriff das Rathaus komplett lahmlegte und das Bürgerservice tagelang blockierte. Immer wieder trifft es in Niederösterreich Firmen oder öffentliche Einrichtungen - und jeder Betrieb könnte der Nächste sein.
Neue Experten in Ausbildung
"Die Entwicklungen im Cybercrime-Bereich sind sehr dynamisch. Die Strafverfolgungsbehörden haben massive Probleme, die richtigen Damen und Herren zu finden", betont Michael Fischer, Leiter der Fakultät Sicherheit an der FH Wiener Neustadt. Deshalb wurde dort der Lehrgang "Cyber Crime Investigation" ins Leben gerufen.
FH bildet Hacker-Jäger aus
Zwei Semester lang beschäftigen sich die Teilnehmer mit Systemschutz, Täterverhalten und digitaler Spurensicherung - abgestimmt mit der Polizei. Der Lehrgang richtet sich an Quereinsteiger ebenso wie an Finanzermittler, Cyber-Abwehr-Kräfte des Bundesheeres und Staatsanwälte. Simuliert werden dabei reale Hackerangriffe.
Hoffnung für betroffene Firmen
Nach Abschluss dürfen sich die Absolventen akademisch geprüfte Cybercrime-Experten nennen. Für Unternehmen bedeutet das: mehr Fachkräfte, die Angriffe aufklären - oder im besten Fall von vornherein verhindern.
Fazit: Der neue FH-Lehrgang schafft dringend benötigtes Know-how, das Unternehmen nach einem Hackerangriff nicht mehr allein lässt.
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