Blaue Beziehungen überprüfen
FPÖ prüft jetzt blaue Kontakte zu Identitären
Wien. Der Leiter der FPÖ-Historikerkommission, Ex-FPÖ-Politiker Wilhelm Brauneder, hat angekündigt, dass er auch die blauen Beziehungen zu den Identitären überprüfen werde. Dazu sollen auch „Zeugen geladen“ werden.
Liederbücher. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hatte im Winter 2018 – als gerade ein Nazi-Liederbuch einer Burschenschaft Blaue in Bedrängnis gebracht hatte – erklärt, die „braunen Flecken der FPÖ aufzuarbeiten“.
Die Vorläuferpartei der Freiheitlichen wurde schließlich von einstigen Nationalsozialisten gegründet. Und hatte immer wieder Probleme mit Abgrenzungen zur NS-Zeit. Die Identitären – die vom Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft werden – hatten seit ihrer Gründung enge Beziehungen zu Blauen.
Diese sind freilich wiederum eng verbunden mit der Burschenschafterszene, die als eine Art Kaderschmiede der Freiheitlichen gilt. Die Burschenschafter selbst sind aber nicht Teil der Prüfung.
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