F1-Zukunft
Verstappen im Mercedes? »Nur für wichtige Rennen«
Max Verstappen hat seinen Vertrag bei Red Bull bis 2030 verlängert. Ein Wechsel zu Mercedes ist damit vorerst vom Tisch. Doch Toto Wolff kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen – und lässt gleichzeitig eine bemerkenswerte Hintertür für die Zukunft offen.
Denn streng genommen fährt Verstappen längst Mercedes. Abseits der Formel 1 pilotiert der vierfache Weltmeister im Rahmen eines gemeinsamen GT3-Projekts einen Mercedes-AMG.
"Wir haben ihn für die wirklich wichtigen Rennen", scherzt Wolff über Verstappens Einsätze auf der Nürburgring-Nordschleife.
Wolff schwärmt von Verstappens zweiter Welt
Für den Mercedes-Teamchef sind die Langstreckenrennen sogar eine ganz besondere Herausforderung. Während es in der Formel 1 große Auslaufzonen gebe, finde das "echte Racing" dort statt, "wo du durch die Bäume fährst, über Kuppen und durch blinde Kurven".
Bis zu 150 Autos, Dunkelheit, Nebel und Regen machen die Nordschleife für Wolff zu einem "echten Heldenrennen". Dass ausgerechnet Verstappen dabei einen Mercedes-AMG GT3 fährt, liefert ihm die perfekte Vorlage für seine Spitze gegen Red Bull.
Interessant ist die Konstellation auch deshalb, weil Verstappen bei Red Bull große Freiheiten für seine Aktivitäten außerhalb der Formel 1 genießt.
Kommt es doch noch zum Wolff-Verstappen-Coup?
Und Wolff schließt eine engere Zusammenarbeit irgendwann keineswegs aus. "Was die Zukunft bringt, weiß ich nicht", sagt der Österreicher. Die Wege könnten sich "im Karting, im GT-Sport, in der Formel 1 oder bei anderen gemeinsamen Projekten" kreuzen.
Dann der entscheidende Satz: "Ich glaube, dass das eines Tages passieren könnte – aber vielleicht nicht unbedingt mit Max in einem Mercedes-Formel-1-Auto."
Mercedes hat mit WM-Leader Kimi Antonelli längst seinen eigenen Superstar aufgebaut. Ganz zugeschlagen hat Wolff die Tür zu Verstappen trotzdem nicht.
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