Allen davongeradelt

St. Pölten ist Radhauptstadt

Radverliebt.
© Radland
St. Pölten ist erstmals Radhauptstadt Niederösterreichs. Mit vier Sternen und 75,7 Punkten erreichte die Landeshauptstadt die höchste Gesamtbewertung. 37 Städte und Gemeinden wurden bei einem Festakt in der HYPO NOE Zentrale ausgezeichnet.
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„Ihr Engagement trägt dazu bei, mehr Bewegung in den Alltag unserer Landsleute zu bringen”, gratuliert LH-Stv. Udo Landbauer (FPÖ) dem Siegerteam.

Die Radfreundlichkeit der teilnehmenden Städte und Gemeinden wurde anhand eines einheitlichen Punktesystems bewertet. Grundlage war eine Online-Befragung zu Infrastruktur, Planung, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und bewusstseinsbildenden Maßnahmen.

Regionssieger

Die Regionssieger sind Wiener Neudorf (Industrieviertel), St. Valentin (Mostviertel), Horn (Waldviertel) sowie Korneuburg und Stockerau (Weinviertel, ex aequo). Strasshof an der Nordbahn ist „Aufsteiger des Jahres 2026" und gewinnt zwei nextbike-Teststationen.

Bemerkenswerte Bilanz

Neun Städte erreichten vier Sterne. Die Teilnehmer bauten insgesamt rund 30 Kilometer neue Radfahranlagen, 1.500 Radabstellplätze und 30 E-Bike-Ladestationen.

Bei der Überreichung der Zertifikate und Pokale betonte Susanna Hauptmann, Geschäftsführerin der Radland GmbH: "Die Ergebnisse zeigen, dass viele Städte und Gemeinden konkrete Maßnahmen setzen, um den Radverkehr vor Ort attraktiver und alltagstauglicher zu gestalten. Mit Mobilitätsland NÖ bündeln wir die Angebote und Kompetenzen von Radland NÖ, nextbike NÖ und Mobilitätsmanagement Niederösterreich unter einem gemeinsamen Dach. Damit steht den Gemeinden eine zentrale Anlaufstelle zur Verfügung, die sie mit Beratung, Wissen und konkreten Angeboten bei der Weiterentwicklung ihrer Mobilität unterstützt."

Als Landessieger und Regionssieger der Hauptregion NÖ-Mitte darf sich St. Pölten über einen Fahrradstützpunkt und einen Pop-up-Radservicetag des ÖAMTC freuen. "Der ÖAMTC-Fahrradstützpunkt bietet mit Werkzeugen, Luftpumpe und Radhalterung alles, was Radfahrerinnen und Radfahrer für kleinere Reparaturen unterwegs benötigen. So können sie technische Probleme selbst beheben und ihre Fahrt rasch fortsetzen", erklärt Oliver Krupitza, ÖAMTC-Landesdirektor für Wien, Niederösterreich und Burgenland.

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