„Mädchen sollen frei und gleichberechtigt aufwachsen – ohne religiösen Zwang und ohne gesellschaftlichen Druck. Selbstbestimmung bedeutet, den eigenen Weg gehen zu können”, betont Mikl-Leitner.
Klare Kante zeigt die Landeshauptfrau beim Kopftuchverbot für Mädchen bis 14 in der Schule: „Wer Mädchen schützen und ihnen Freiheit ermöglichen will, muss dort klare Grenzen setzen, wo Druck und Zwang beginnen. Unser Rechtsstaat gibt hier den Rahmen vor und dieser ist einzuhalten.” Bisher gab es in Niederösterreich fünf Anzeigen.
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Talent kennt kein Geschlecht
Auch bei der Berufswahl sollen Interessen zählen, nicht Rollenbilder. „Talent kennt kein Geschlecht. Wir wollen Mädchen ermutigen, auch technische und handwerkliche Berufe zu entdecken und ihren Berufsweg unabhängig von Rollenbildern zu wählen”, sagt Teschl-Hofmeister. Dafür setzt Niederösterreich auf „Tech-Dating”, Girls’ Day und HTL4girls.
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