Für Unabhängigkeit

Neuer NÖ-Windpark versorgt 22.000 Haushalte

LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf mit Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer und EVN Vorstand Stefan Stallinger.
© NLK Burchhart
Wirtschafts- und Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) und Niederösterreichs LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) besuchten den Windpark Großsierning. Dort zeigt sich der effiziente Ausbau erneuerbarer Energien.
OE24 auf Google bevorzugen

Bis Mai 2027 werden neun alte durch fünf moderne Anlagen ersetzt. Mit künftig sechs statt bisher zehn Windrädern steigt die Leistung auf das Zweieinhalbfache, wodurch 22.000 statt 8.000 Haushalte mit Ökostrom versorgt werden können.

Hattmannsdorfer betont: "Energie ist Standortpolitik. Je mehr günstigen Strom wir selbst erzeugen, desto unabhängiger werden wir und desto stärker wird unser Wirtschaftsstandort."

Unabhängigkeit von anderen Ländern

Dieser Windpark zeigt, wie der Ausbau funktionieren kann: weniger Anlagen, deutlich mehr Leistung." Auch Pernkopf unterstreicht: "Mehr Erneuerbare Energie aus der Heimat heißt weniger Abhängigkeit, mehr Versorgungssicherheit und auch mehr Wertschöpfung." Der parteiübergreifend unterstützte Ausbau mache unabhängig von unsicheren Weltregionen.

NÖ profitiert von der Windenergie stark.
NÖ profitiert von der Windenergie stark. © APA/HANS KLAUS TECHT

NÖ ist Vorreiter bei Energiewende

Niederösterreich gilt als Vorreiter der Energiewende, produziert seinen Strom bereits zu über 100 Prozent erneuerbar und liefert knapp 60 Prozent des gesamten österreichischen Windstroms. Für die Zeit bis 2030 plant das Land einen Windkraft-Zubau, der die Vorgaben des Bundes deutlich übertrifft. Zudem wird die Bevölkerung aktiv eingebunden, wie eine erfolgreiche Bürger-Energiegemeinschaft in Haunoldstein beweist.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden