Der 29-Jährige Marius Borg Høiby lehnte gerade erst die polizeilichen Bedingungen für eine reguläre Entlassung ab. Stattdessen entschied er sich für den Verbleib im Hausarrest mit einer elektronischen Fußfessel auf Gut Skaugum.
Verteidiger bestätigt Pläne
Sein Verteidiger Alexander Greaker erklärte laut dem norwegischen Blatt "Dagbladet" dazu: "Høiby nimmt eine weitere Untersuchungshaft von vier Wochen hin. Er ist motiviert, mit der Arbeit anzufangen, und wird diese Zeit nutzen, um ein konkretes Stellenangebot zu bekommen." Die Justiz wirft dem ältesten Sohn der norwegischen Königin unter anderem Misshandlung und Vergewaltigung vor. Høiby wurde zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt, wogegen er jedoch Rechtsmittel einlegte. Der Prozess vor dem Berufungsgericht soll im Februar 2027 beginnen. Bis dahin bleibt der Beschuldigte in Untersuchungshaft.
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Bisheriger Werdegang
Bisher verlief der berufliche Werdegang des 29-Jährigen holprig. Nach einem abgebrochenen Wirtschaftsstudium folgten diverse Stationen in der Modebranche. Zuletzt soll er als Mechaniker in einer Motorradwerkstatt gejobbt haben. Eine abgeschlossene Berufsausbildung hat er allerdings nicht.
Vorstellungsgespräche geplant
Wie das Magazin "Se og Hør" berichtet, möchte Høiby, der beim Trauerzug für König Harald fehlte, die kommenden Wochen nun gezielt für Vorstellungsgespräche nutzen. Welche berufliche Zukunft ihm vorschwebt, ist allerdings noch nicht bekannt.
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