Der ehemalige Herzog von York, Andrew Mountbatten-Windsor, geht gerichtlich gegen die Thames Valley Police vor. Wie The Telegraph berichtet, erhielt er die Erlaubnis, die Rechtmäßigkeit von Hausdurchsuchungen nach seiner Festnahme im Februar 2026 gerichtlich überprüfen zu lassen. Sein Antrag auf eine sogenannte gerichtliche Überprüfung (Judicial Review) wurde von einem Richter des High Court genehmigt.
Auch interessant
Anhörung zu Gerichtsdokumenten steht bevor
Der Bruder von König Charles III. ficht dabei die Rechtmäßigkeit der Durchsuchungsbefehle an, mit denen die Beamtinnen und Beamten seine Residenz auf dem Anwesen Sandringham sowie sein ehemaliges Zuhause, die Royal Lodge in Windsor, durchsucht hatten.
Im Rahmen des Verfahrens entscheidet eine nicht-öffentliche Anhörung vor dem High Court in den kommenden Tagen darüber, ob bestimmte Gerichtsdokumente im Zusammenhang mit der Überprüfung freigegeben werden. Andrew war an seinem 66. Geburtstag wegen des Verdachts auf Fehlverhalten im öffentlichen Amt festgenommen worden. Hintergrund sind Vorwürfe, er habe während seiner Amtszeit als britischer Handelsbeauftragter vertrauliche Informationen mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein geteilt.
Aberkennung der Titel durch den König
König Charles III. hatte seinem Bruder wegen dessen Verbindung zu Jeffrey Epstein Ende letzten Jahres sowohl den Titel des Prinzen als auch das Herzogtum aberkannt. Andrew Mountbatten-Windsor bestreitet die Rechtmäßigkeit des Vorgehens der Ermittlungsbehörden bei den Durchsuchungen und strebt nun eine juristische Klärung der Maßnahmen an.
OE24 TV Live-Stream
OE24 TV Live-Stream
Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden