Grausamer Verdacht
Lebende Fackeln: "Brennende Katzen" sorgen für Waldbrände
Laut dem Bericht sollen Brandstifter Katzen mit brennenden Stofffetzen am Schwanz missbraucht haben. Die Tiere seien daraufhin in Panik durch ausgetrocknete Felder und Buschland gelaufen und hätten die Flammen so weitergetragen. Einsatzkräfte sprechen von unmenschlichen Taten, die selbst erfahrene Feuerwehrleute fassungslos zurücklassen.
Spuren von gezielter Brandstiftung
Während Löschflugzeuge und Helikopter über dem Pollino-Nationalpark im Einsatz sind, stoßen Ermittler laut dem Bericht auf weitere Hinweise auf gezielte Brandstiftung. Demnach wurden Kerzen zwischen leicht brennbaren Materialien sowie Vorrichtungen für zeitverzögerte Zündungen entdeckt. Immer neue Brandherde führten innerhalb kurzer Zeit zu Hunderten Feuerwehreinsätzen. Mehrere Gebiete mussten evakuiert werden, Hänge brannten aus und zahlreiche Tiere kamen in den Flammen ums Leben.
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Verdacht auf kriminelle Netzwerke
Tierschutzorganisationen erstatteten Strafanzeige und setzten eine Belohnung für Hinweise auf die Täter aus. Nach ihren Angaben ist die mutmaßliche Methode in Süditalien nicht neu. Bereits in der Vergangenheit standen Mafia-Strukturen im Verdacht, Tiere als lebende Fackeln einzusetzen, um Nationalparks anzuzünden und die verbrannten Flächen später wirtschaftlich zu nutzen.
Wirtschaftliche Motive hinter Feuer
Experten sehen hinter manchen Waldbränden deshalb nicht nur blinde Zerstörungswut, sondern wirtschaftliche Interessen. Verbrannte Flächen könnten für Bauprojekte oder Energieanlagen genutzt werden. Solange sich damit Geld verdienen lasse, würden Kriminelle jede Schwäche im System ausnutzen. Zivilschutz und Politik fordern deshalb strengere Kontrollen und härtere Strafen. Waldbrände seien längst nicht mehr nur eine Folge von Hitze und Trockenheit, sondern zunehmend auch das Ergebnis gezielter krimineller Machenschaften.
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