Paukenschlag in der 9 Millionen Einwohner zählenden Schweiz, die flächenmäßig halb so groß wie Österreich ist, aber stark aufgerüstet. Am 27. September 2026 entscheidet das Schweizer Stimmvolk über die Neutralitätsinitiative.
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Die Vorlage aus dem Umfeld der rechtspopulistischen SVP will die immerwährende und bewaffnete Neutralität der Schweiz in der Verfassung festschreiben und eine strikte Neutralitätspraxis gesetzlich verankern. Doch kurz vor dem Urnengang zeichnet sich laut den neuesten Umfragen eine deutliche Niederlage ab.
Die 2. Umfrage der SRG (öffentlicher Rundfunk der Schweiz) zeigt ein klares Bild: 63 % der Befragten würden mit Nein stimmen, nur 34 % mit Ja.
Schweiz wäre mitten in Europa isoliert
Die Initiative "Wahrung der schweizerischen Neutralität" fordert, dass die Schweiz ihre Neutralität künftig strikter auslegt: Also keine einseitigen Parteinahmen mehr, etwa durch die Übernahme von EU-Sanktionen oder militärische Kooperationen. Kritiker sehen darin eine Gefahr für die internationale Zusammenarbeit und die Sicherheit der Schweiz.
Die Abstimmung dürfte scheitern. Selbst in der SVP-Anhängerschaft sind längst nicht Fans der Partei dafür. Es geht um Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.
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