Pornhub und Co.
ID Austria für Pornos: Social-Media-Verbot trifft auch Erotikseiten
Beim Sommerministerrat am Montag präsentierte die Regierung das neue Social-Media-Verbot für unter 14-Jährige. Der entsprechende Gesetzesentwurf wurde in Begutachtung geschickt, mit 2027 soll es dann in Kraft treten.
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Vor allem suchtfördernde Algorithmen sind dabei im Visier des Verbots, also etwa Endlos-Scrolling oder Empfehlungssysteme mit Inhalten von Fremden.
Das Social-Media-Verbot hat aber auch unerwartete Auswirkungen, etwa auf Pornoseiten. Denn auch dort wird es künftig eine verpflichtende Altersverifikation geben, wie das Medienministerium von Andreas Babler (SPÖ) gegenüber dem "profil" bestätigt.
ID Austria für Pornoseite
Derzeit genügt es auf vielen einschlägigen Seiten, auf "Ich bin 18 oder älter" zu klicken, ohne weitere Beweise. Künftig wäre demnach eine Altersverifikation mittels ID Austria oder einem privaten Anbieter nötig. Im Idealfall soll das nach einer einmaligen Registrierung pro Endgerät automatisiert funktionieren.
Beim Thema Datenschutz versicherte Digitalisierungsstaatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) bereits, dass nur das Alter weitergegeben wird: Kein Name, keine Adresse, keine sensiblen Daten. Zudem bestehe kein ID-Austria-Zwang, auch andere Anbieter können genutzt werden.
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