Der Paket-Hammer ist da! Wer ab heute im Internet bestellt, wird gnadenlos zur Kasse gebeten: Die umstrittene neue Paketsteuer ist offiziell in Kraft!
Für jede Bestellung bei den großen Online-Giganten werden ab sofort stolze 2 Euro 40 fällig! Doch der Widerstand brodelt gewaltig: Mehrere Händler gehen jetzt auf die Barrikaden und wollen die neue Abgabe juristisch in die Luft jagen!
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Was bedeutet dieser Preisschock für unseren Geldbeutel? Und haben die Klagen vor Gericht überhaupt eine Chance?
In der ZiB2 war Handelsexpertin Cordula Cerha von der WU Wien bei Margit Laufer zu Gast. Sie glaubt nicht, dass es einen Boom im stationären Handel gibt. "Ich glaube, das ist ein schwaches Argument." Der stationäre Handel müsse besser seine Stärken ausspielen. Bei teureren Produkten "werden es am Ende wohl zahlen". "In letzter Konsequenz würden es die Unternehmen in die Preise hineinrechnen."
Die neue Steuer sei nicht gut kommuniziert worden. Denn es sei schon "relevant zu reflektieren, ob man jedes kleine Produkt einzeln bestellt oder ob man etwas zusammenkommen lässt." Das sei unterlassen worden. Cerha glaubt aber nicht, dass die Konsumenten ihr Kaufverhalten ändern werden.
Zusammen mit der Einfuhrabgabe für asiatische Produkte "kann schon einiges zusammenkommen." "Die 3 Euro Einfuhrabgabe plus 2,40 Euro plus einer Handlinggebühr, da kommt schon etwas zusammen."
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