Unbeliebt
45. Geburtstag: Meghan & das royale Drama!
Eigentlich hätte es eine royale Erfolgsgeschichte für die Ewigkeit werden können: Als Prinz Harry (41) im Jahr 2017 seine Verlobung mit der US-amerikanischen "Suits"-Darstellerin feierte, schien der Palast in eine neue, moderne Ära zu starten. Doch nur wenige Jahre nach der Traumhochzeit und der Geburt von Sohn Archie (7) zerbrach das Märchen. Mit dem endgültigen Bruch im Jahr 2020 zog das Paar die Reißleine und kehrte Großbritannien den Rücken gekehrt.
In den Archiven der britischen Boulevardpresse hinterließ der Abgang verbrannte Erde. Bezeichnungen wie "Duchess Difficult" oder "Hurricane Meghan" prägen bis heute das Bild der zweifachen Mutter in der UK-Öffentlichkeit. Die Kritik hält sich hartnäckig: Britische Medien machen allen voran die Amerikanerin dafür verantwortlich, den jüngeren Sohn von König Charles III. (77) aus den royalen Strukturen herausgelöst zu haben.
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Außenseiterin mit System: Sexismus und Traditionsbruch
Warum entlädt sich die Wut der Royals-Fans bis heute so extrem an Meghan? Experten sehen die Ursachen tief im System des Traditionshauses verwurzelt. Als geschiedene US-Schauspielerin mit nicht-weißen Wurzeln passte sie von Tag eins an nicht in das starre Korsett der Krone. Sexismus und Vorurteile taten ihr Übriges: Eine selbstbewusste, erfolgreiche Frau, die eigene Entscheidungen trifft, stößt in traditionellen Institutionen oft auf doppelte Härte.
Meghan blieb die ewige Außenseiterin. Das änderte sich auch in den USA nicht, wo sie gemeinsam mit Harry und den Kindern Archie sowie Lilibet (5) lebt. Ob soziale Initiativen oder ihr Einsatz für Frauenrechte – in den sozialen Medien wird jede ihrer Bewegungen, jede Mimik und jede Geste von Kritikern haargenau zerpflückt und als "aufgesetzt" abgetan.
Von 50-Euro-Schoko bis Netflix-Erfolg
Doch die 44-Jährige lässt sich vom ständigen Gegenwind längst nicht mehr bremsen. Statt ins Buckingham-Palast-Schema zu passen, baut sie ihr eigenes Lifestyle-Imperium auf. Mit ihrer Marke vermarktet sie Edel-Produkte wie Schokopralinen für umgerechnet rund 50 Euro oder südteuren Lavendelhonig.
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Auch im TV erfindet sich die Herzogin neu: In ihrer Netflix-Koch- und Lifestyle-Show gibt sie die moderne Hausfrau. Während britische Zeitungen die Sendung zynisch als "klebrig" abstraften, gab es aus den USA die passende Antwort: eine Nominierung für den begehrten Fernsehpreis Emmy. Meghan bedient längst den amerikanischen Markt – London ist für sie weit weg.
Ein Zartes Signal – aber keine Versöhnung in Sicht
Zuletzt keimte dennoch ein Funken Hoffnung bei den Royals-Beobachtern auf. Ein Treffen mit König Charles III. (77), bei dem auch die Enkelkinder Archie und Lilibet ihren Großvater nach Jahren wiedersehen durften, sorgte für Gesprächsstoff. Ist das Eis zwischen Montecito und London etwa gebrochen?
Royal-Experten dämpfen die Erwartungen gewaltig. Zwar gebe es hinter den Kulissen Kontakte, eine echte Versöhnung zum 45. Geburtstag (4. August) der Herzogin gilt jedoch als nahezu ausgeschlossen. Herzogin Meghan feiert ihren Ehrentag fernab der Krone – als eigenständige Geschäftsfrau, die ihren Preis für die Freiheit gezahlt hat.
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