Der Herzog von Sussex, Harry, plant Medienberichten zufolge eine neue Dokumentation über seine verstorbene Mutter für den Streamingdienst Netflix. Anlass dafür ist der 30. Todestag von Prinzessin Diana im August 2027. Prinz Harry hat bereits Kontakt zu Familie und Freunden aufgenommen, um Beteiligte für das geplante Filmprojekt seiner Produktionsfirma Archewell zu gewinnen.
Wut bei Prinz William
Im britischen Königshaus sorgt der Vorstoß für schwere Spannungen. Ein Adels-Experte der Zeitung Mirror erklärte, dass Thronfolger William über das Vorhaben absolut wütend sein dürfte. Er stellte infrage, ob der Herzog überhaupt das Recht habe, dieses traurige Jubiläum auf eine derart kommerzielle Art zu vermarkten. Vor neun Jahren hatten die beiden Brüder noch gemeinsam an zwei Dokumentationen über ihre Mutter gearbeitet, doch ein solches Gemeinschaftsprojekt gilt nach den Differenzen der vergangenen Jahre als unwahrscheinlich.
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Absage von Dianas Bruder
Dianas Bruder, Earl Spencer, lehnte eine Beteiligung an solchen Filmprojekten in seinen am Dienstag veröffentlichten Memoiren ab. Er befürchtete fehlerhafte Absichten von Produzenten und entschied sich bewusst für ein eigenes Buch. Für die Dokumentation von Prinz Harry über Prinzessin Diana wurden bereits mehrere Schritte unternommen: Es wurden enge Freunde seiner Mutter kontaktiert, Verwandte wurden für Auftritte vor der Kamera angefragt, Archewell Productions prüft die Umsetzung im Rahmen des Deals mit Netflix.
Technik-Panne bei Rede
Unterdessen trat Prinz Harry bei der Jahrestagung der Clinton Global Initiative in New York auf, wo er vor den Gefahren sozialer Medien und künstlicher Intelligenz für junge Menschen warnte. Seine Rede wurde jedoch nach einem technischen Fehler vorzeitig abgebrochen. Eine Sprecherin betonte, dass der Prinz nach wie vor verschiedene Möglichkeiten prüfe, um das Andenken an Prinzessin Diana auf bedeutungsvolle Weise zu ehren.
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