Neuer Eklat

Skandal-Prinz Marius feuert seine Anwälte - schon wieder

Marius Borg Høiby
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Vor seinem Berufungs-Prozess holt Borg Høiby erneut zum Rundumschlag aus.
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Marius Borg Høiby (29) hat sich nach Angaben norwegischer Medien von seinen Verteidigern getrennt. Beim Berufungsprozess im Februar werden demnach zwei neue Anwälte den ältesten Sohn von Norwegens Königin Mette-Marit (53) verteidigen: Alexander Greaker und Daniel Storrvik. "Wir haben uns entschieden, das Verteidigungsmandat zu übernehmen, weil Marius Borg Høiby von seinem Recht Gebrauch gemacht hat, seinen Verteidiger zu wechseln", so die Anwälte.

Høiby, der im Juni wegen einer Reihe von Straftaten - darunter zwei Vergewaltigungen nach norwegischem Recht - zu vier Jahren Haft verurteilt wurde, tauscht damit bereits zum zweiten Mal Verteidiger aus. Zuletzt hatten Ellen Holager Andenæs und Petar Sekulic den 29-Jährigen vertreten. Sie hatten den Job 2024 von Øyvind Brattlien übernommen.

Marius Borg Høiby
Marius Borg Høiby © Getty Images

Neue Verteidiger wollen frische Beweise vorlegen

Es sei nicht ungewöhnlich, dass man vor dem Berufungsprozess Anwälte wechsle, sagte Greaker TV2. "Jetzt kommen wir mit einer neuen Perspektive und der Möglichkeit, eine neue Strategie zu entwickeln. Das werden wir auch tun." Unter anderem wollen die Verteidiger demnach neue Beweise vorlegen.

Für den Berufungsprozess sind ab dem 9. Februar zunächst 16 Verhandlungstage vorgesehen. Neu aufgerollt werden dabei die Vorwürfe der Vergewaltigungen sowie der häuslichen Gewalt gegen eine Ex-Freundin. Bereits seit Anfang Februar sitzt Høiby in Untersuchungshaft, diese verbringt er aber seit einiger Zeit mit elektronischer Fußfessel im Zuhause der norwegischen Königsfamilie, Gut Skaugum.

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