ÖSTERREICH-Umfrage

71 % halten unsere Politiker für korrupt

Scheuch Strache
© EPA / Hochmuth
Die Österreicher sprechen sich klar für einen Rücktritt von Uwe Scheuch aus.
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Grafik Politiker korrupt
© TZ ÖSTERREICH

Strache: "Nicht gut für den Rechtsstaat"

ÖSTERREICH: Die Mehrheit der Österreicher hält das Urteil gegen Uwe Scheuch für gerecht.
Heinz-Christian Strache: Nein, ich glaube, die Österreicher spüren, was hier passiert. Nämlich, dass ein Freiheitlicher für etwas verurteilt wird, was er gar nicht gemacht hat. Man muss die Menschen auch mehr darüber informieren. Mit diesem Urteil hat man dem Rechtsstaat keinen guten Dienst erwiesen.
ÖSTERREICH: Tritt Uwe Scheuch zurück, wenn das Urteil rechtskräftig wird?
Strache: Ich gehe davon aus, dass er völlig rehabilitiert wird.
ÖSTERREICH: Sie sprachen von Politjustiz, jetzt gibt es Drohungen gegen den Richter. Scheuchs Chauffeur hat ihn sogar „verflucht“.
Strache: Drohungen sind immer abzulehnen, egal von welcher Seite sie kommen. Ich selbst habe leider schon viele Morddrohungen erhalten.
ÖSTERREICH: Schadet Ihnen die Causa? Sie wollen 2013 ja Bundeskanzler werden.
Strache: Man wird erkennen, dass wir einen geraden Weg gehen. Es ist viel wichtiger, dass wir in einer riesigen Schuldenkrise stecken, jetzt stehen ja auch Italien und Spanien vor der Pleite.
ÖSTERREICH: Und dann kommen Fälle wie Scheuch.
Strache: Damit will man uns nur mundtot machen. Wenn man uns nicht bei ­einer Wahl schlagen kann, dann glaubt man, es im Gerichtssaal zu schaffen. Am liebsten würde man uns ­alle wegsperren.

Interview: Günther Schröder

Aufstieg und Fall des Uwe Scheuch


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Scheuch-Mitarbeiter vor Gericht

Das Leben des FPK-Politikers im ÜberblickUwe Scheuch wurde am 15. Juni 1969 in Villach geboren.

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Scheuch-Mitarbeiter vor Gericht

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Das Leben des FPK-Politikers im ÜberblickAb 2001 war er Landeshauptmann-Stellvertreter der Freiheitlichen in Kärnten.

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Prozess: FPK Uwe Scheuch vor Gericht


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Für FPK-Landesparteichef geht es um politische Existenz

FPK-Landesparteichef Scheuch: Wegen Verbrechens der Geschenkannahme verurteiltJetzt wurde das Urteil gefällt: 18 Monate Haft, sechs davon unbedingt.

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FPK-Landesparteichef Scheuch: Wegen Verbrechens der Geschenkannahme verurteiltUwe Scheuch, erster Landeshauptmannstellvertreter von Kärnten und FPK-Parteiobmann, ist am Dienstag am Landesgericht Klagenfurt in der "Part-of-the-game"-Affäre zu 18 Monaten Haft, sechs Monate davon unbedingt, verurteilt worden.

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FPK-Landesparteichef Scheuch: Wegen Verbrechens der Geschenkannahme verurteiltDie Korruptionsstaatsanwaltschaft hatte Scheuch das Verbrechen der Geschenkannahme durch Amtsträger vorgeworfen.

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