Ein Schweizer Helikopterpilot berichtet von immer mehr Fällen, bei denen Wanderer wegen vergleichsweise kleiner Beschwerden Hilfe anfordern. Einer dieser Einsätze hatte einen besonders kuriosen Grund: Ein Wanderer hatte schlicht Durst.
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Robert Andenmatten, seit 35 Jahren als Helikopterpilot im Einsatz, schilderte gegenüber der SRF-"Rundschau" seine Erfahrungen aus dem Rettungsalltag. Häufig gehe es um Verletzungen, die mit besserer Vorbereitung möglicherweise vermeidbar wären. So beobachte er immer wieder Wanderer mit ungeeignetem Schuhwerk. Manche versuchten sogar, mit Stöckelschuhen kurze Strecken auf Bergwegen zurückzulegen.
Kleine Wehwehchen
Doch nicht nur schlechte Ausrüstung sorgt für Einsätze. Laut Andenmatten werde auch wegen kleinerer Beschwerden zunehmend schneller Hilfe gerufen. "Wegen einem kleineren Wehwehchen wird schneller mal Hilfe gefordert", sagt der Pilot.
Besonders kurios blieb ihm ein Einsatz in Erinnerung, bei dem sich am Berg herausstellte, dass der Grund für den Notruf lediglich Durst war. "Es ist schon eine Wohlstandsgesellschaft, mittlerweile", kommentierte Andenmatten.
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