Die Bevölkerung taufte den Hai "Bukang-i". Seit seiner Ankunft strömten bereits mehr als 600.000 Menschen zu dem Kanal, um einen Blick auf das Tier zu erhaschen.
Rund um den ungewöhnlichen Besucher ist inzwischen eine regelrechte Hai-Manie entstanden. Es gibt unter anderem Hai-Eis, Kekse und verschiedene Fanartikel. "Bukang-i" wurde damit unfreiwillig zum beliebtesten Star der Hafenstadt.
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Sogar zum Maskottchen ernannt
Die Begeisterung ist mittlerweile so groß, dass Busans Bürgermeister den Hai auf Wunsch zahlreicher Bürger sogar zum ehrenamtlichen Botschafter beziehungsweise Maskottchen der Stadt ernannte.
Doch während Touristen und Schaulustige von dem ungewöhnlichen Besuch begeistert sind, machen sich Experten zunehmend Sorgen um das Tier.
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Hai findet keinen Weg zurück ins Meer
Der Kanal ist eng und flach. Zudem soll "Bukang-i" bislang keine Nahrung aufgenommen haben. Behörden befürchten deshalb, dass der Hai geschwächt werden oder sogar verhungern könnte.
Die Stadt Busan startete deshalb am 29. September eine spezielle "Hai-nach-Hause-Begleitung". Erste Versuche, das Tier aus dem Hafenbecken in Richtung Meer zu lotsen, blieben erfolglos.
Nun soll ein eigens angefertigtes Großnetz zum Einsatz kommen. Damit soll "Bukang-i" sicher aus dem Kanal geleitet werden und endlich zurück ins offene Meer gelangen.
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