Urteil gefallen

Von Iran angeheuert: Teenie wollte für 25.000 Euro töten

© Getty Images
Ein norwegischer Teenager ist in London wegen der Beteiligung an einem mutmaßlich vom Iran initiierten Mordkomplott schuldig gesprochen worden.
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Der 19-Jährige hat nach Ansicht des Gerichts im vergangenen Jahr zugestimmt, für 25.000 Euro einen Menschen zu erschießen. Wer das Opfer sein sollte, ist bisher unklar. Auftraggeber war demnach das sogenannte Foxtrot-Netzwerk aus Schweden, das letztlich vom Iran gesteuert werden soll.

Das Strafmaß in dem in Großbritannien aufsehenerregendem Fall wird erst später verkündet. Schuldig gesprochen wurde der Norweger von einer Jury wegen Verschwörung zum Mord, wie die Nachrichtenagentur PA aus dem Gerichtssaal berichtete. Ans Licht gekommen waren teils abenteuerliche Details des Komplotts.

Beteiligt gewesen sein sollen mehrere Mittelsmänner mit Decknamen wie "Agent 47" und "Generalen". Der Teenager war kurz nach seiner Einreise nach Großbritannien im März vergangenen Jahres verhaftet worden. Zuvor hatte er sich Bargeld und zwei Schusswaffen übergeben lassen, wieder durch einen Mittelsmann. Seiner Freundin soll er Selfies mit den Waffen geschickt haben.

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