Weiter Krise

Union bundesweit nur noch bei 19 Prozent

Weiter im Tief: Kanzler Friedrich Merz (CDU)
© Getty Images
Die Unionsparteien fallen im aktuellen Sonntagstrend von Insa für die "Bild am Sonntag" bundesweit auf 19 Prozent. Das ist der niedrigste Wert in dieser Legislaturperiode. Die AfD bleibt bei 29 Prozent und liegt damit zehn Punkte vor CDU und CSU.
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Von den Demoskopen von Insa wurden vom 21. bis 25. September 1203 Menschen befragt, die maximale Fehlertoleranz gibt Insa mit 2,9 Prozentpunkten an.

Im Vergleich zur Vorwoche verliert die Union einen weiteren Prozentpunkt. SPD und Grüne legen jeweils um einen Punkt zu und kommen auf 14 beziehungsweise 15 Prozent. Die Linke rutscht auf zehn Prozent, die FDP auf vier. Das BSW verharrt bei drei Prozent. FDP und BSW lägen damit weiter unter der Fünf-Prozent-Hürde.

Rechnerisch kämen SPD, Grüne und Linke zusammen auf 39 Prozent. Union plus AfD stünden bei 48 Prozent. Eine Mehrheit im Bundestag wäre wegen der an der Hürde scheiternden Stimmen schon mit deutlich unter 50 Prozent möglich.

CDU/CSU stürzte um sechs Prozentpunkte ab

Der Vergleich mit dem Insa-Sonntagstrend von vor einem Jahr macht den Absturz der Union erst vollständig sichtbar: Ende September 2025 lag CDU/CSU bei 25 Prozent, die AfD bei 26 Prozent – knapp dahinter, aber noch im Bereich eines Punktes. Die SPD stand bei 15 Prozent, die Grünen bei 11, die Linke bei 11, BSW bei 4 und die FDP bei 3 Prozent.

Innerhalb von zwölf Monaten hat die Union sechs Punkte verloren, die AfD drei gewonnen. Der Abstand zwischen beiden lag damals bei einem Punkt, heute bei zehn. Die Grünen haben in dem Jahr vier Punkte zugelegt und liegen erstmals vor der SPD. Schwarz-Rot käme heute auf 33 Prozent, vor einem Jahr noch auf 40.

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