Leitung nach Wien

Stromtrasse spaltet NÖ-Bauern

Symbolbild: Die Stromleitung sorgt für ordentlich Diskussionen.
© APA/HELMUT FOHRINGER
Die bestehende Stromleitung zwischen Sarasdorf und Wien soll für einen dreistelligen Millionenbetrag von 220 auf 380 kV ausgebaut werden.
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Die Austrian Power Grid (APG) hält dies für zwingend nötig.

Netzplaner Michael Schrammel-Iby begründet das gegenüber ORF NÖ: "Grundsätzlich ist die Erwartung für Niederösterreich und das Burgenland zusammen, dass sich ausgehend vom Jahr 2020 die Stromerzeugung verfünffachen wird. Gleichzeitig wird sich aber in Österreich der Strombedarf in derselben Zeit verdoppeln."

Umstrittenes Thema

Projektleiter Stefan Pölzlbauer erklärte bei Info-Veranstaltungen die Umsetzung: "Wir können über den größten Teil der Trasse bestehende Trassenkorridore nutzen. Nur in einem Abschnitt haben wir eine gänzliche Neutrassierung. Wir haben sozusagen ein Verhältnis von 75 Kilometer Neubau zu ungefähr 70 Kilometer Rückbau in diesem Projekt."

Bei den betroffenen Grundbesitzern sind die Meinungen gespalten. Landwirt Andreas Radlinger profitiert: "Dieser Neubau bringt für mich eine wirtschaftliche Erleichterung, weil ich nicht um einen Masten herumfahren muss, denn der stört in der Bewirtschaftung unheimlich." Dagegen plant Norbert Dürr Einspruch: "Ich bin gesegnet mit einigen Masten auf einem 55 Hektar großen Grundstück, Masten vom Verbund und anderen Betreibern. Das Projekt kommt für mich nicht in Frage."

Nächstes Jahr folgt die Umweltverträglichkeitsprüfung, der Baubeginn ist für 2030 geplant.

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