Millionen-Kosten

SO teuer ist die Regierung: 404 persönliche Mitarbeiter

Drei Politiker stehen im Anzug vor Mikrofonen im Bundeskanzleramt in Wien.
© APA/HELMUT FOHRINGER
Die Ministerbüros der Regierung sind aufgebläht wie nie zuvor. Neue Zahlen zeigen: So viele Mitarbeiter - und so hohe Kosten, inklusive teurer Berater - hat noch keine Regierung zuvor verursacht.
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Österreich muss sparen, doch die Regierung sieht das bei sich selbst nicht ganz so eng. Die Ministerbüros der Regierung sind aufgebläht wie nie zuvor, wie eine aktuelle Serienanfrage der Grünen zeigt, die oe24 vorliegt.

Die neuen Zahlen zeigen: So viele Mitarbeiter - und so hohe Kosten - hat noch keine Regierung zuvor verursacht.

  • 3,65 Millionen Euro pro Monat kosten die 404 persönlichen Mitarbeiter an Steuergeld (ohne Minister:innen und StS-Gehälter)
  • Hochgerechnet 44 Millionen Euro Kosten im Jahr für die Steuerzahler
  • 404 persönliche Mitarbeiter:innen der Regierungsmitglieder gibt es in Minister- und Staatssekretariatskabinetten
  • Das ist ein Rekord: Die größte Regierung aller Zeiten hat damit den größten persönlichen Mitarbeiter:innenstab aller Regierungen aller Zeiten

Babler-Ressort hat die größten Ausgaben für Mitarbeiter

Im Babler-Ressort gibt es die größten Ausgaben für die Kabinette, zeigt die aktuelle Auswertung.

Beraterverträge und sonstige externe Aufträge der Ministerien im 2. Quartal

Die bekannten Gesamtausgaben der Ressorts im 2. Quartal 2026 für externe Verträge und Beraterverträge sind 11,4 Millionen Euro. Eine enorme Summe in Sparzeiten.

Das Bundeskanzleramt zahlt trotz großer Kritik immer noch 1.400 Euro an die Nehammer- und Blümel-Vertrauensperson im Untersuchungsausschuss, Rechtsanwalt Martin Huemer, zur Vorbereitung von Auskunftspersonen im Pilnacek-Untersuchungsausschuss

Sporrer gibt sich ahnungslos

Justizministerin Sporrer kann nicht sagen, was ihr Ressort ausgegeben hat: „Eine Summe der Gesamtausgaben sämtlicher vom Bundesministerium für Justiz in Anspruch genommenen Dienstleistungen ist auf Grund des sehr weiten Begriffs und der damit verbundenen schweren Abgrenzung nicht seriös auswertbar"

Bildungsminister Wiederkehr hat für sich für die Präsentation seines "Plan Zukunft" um 420 Euro eine Visagistin engagiert (neben BM Wiederkehr wurden drei weitere Personen von der Visagistin betreut, Anm.)

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