Liege und Schirm

So teuer ist der Italien-Urlaub am Strand

Italien
© Getty Images
Auch der Strandurlaub in Italien wird diesen Sommer spürbar teurer. Die Miete für Liegestuhl und Sonnenschirm ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Bis zu 16 Prozent mehr müssen Urlauber nun zahlen.
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Laut Italiens größter Verbraucherschutzorganisation, Altroconsumo, sind die Preise im Schnitt um sechs Prozent gestiegen. Im Vergleich der vergangenen fünf Jahre beträgt die Preissteigerung sogar rund 24 Prozent.

Altroconsumo hat für ihre Analyse "die Kosten von Strandresorts von Nord nach Süd verglichen, um herauszufinden, wo man noch günstig ans Meer fahren kann." Dabei wurden 222 Strände an zehn Orten untersucht, so "TRAVELBOOK". Die Verbraucherschutzorganisation hatte anonym per Telefon die Preise für die erste Augustwoche in Lignano, Rimini, Senigallia, Viareggio, Palinuro, Alassio, Gallipoli, Alghero, Taormina, Giardini Naxos und Anzio angefragt.

340 Euro pro Woche für zwei Liegen und Sonnenschirm

Am teuersten ist der Strandurlaub in Alassio. Altroconsumo schreibt: "Für eine Woche mit Sonnenschirm und zwei Liegen kostet ein Strandplatz durchschnittlich 340 Euro."

Im Schnitt kostet die erste Strandliegen-Reihe an Italiens Küste im Sommer 2026 238 Euro. Für die zweite Reihe wird in der ersten Augustwoche 229 Euro fällig. Urlauber müssen für eine Liege in der dritten Reihe 219 Euro zahlen.

Lignano, Rimini und Senigallia am günstigsten

Das Unternehmen nennt auch die günstigeren Alternativen: "In Lignano, Rimini und Senigallia sind die Preise deutlich günstiger." Im Schnitt zahlt man dort unter 160 Euro.

Wie die Erhebung feststellt, gab es die stärksten Anstiege in Taormina und Giardini Naxos. Dort stiegen die Preise um 16 Prozent an. In Alghero liegt der Preisanstieg bei 14 Prozent und kostet nun 274 Euro pro Woche. Gallipoli verzeichnet einen Anstieg von 10 Prozent. Dort wird nun 324 Euro fällig. Andernorts verzeichnet Altroconsumo leichte Anstiege von zwei und sieben Prozent.

In Italien gibt es neben Bezahlstränden auch kostenlose Küstenabschnitte. Laut Altroconsumo hat es hier auch Veränderungen gegeben. Die Zahl der freien Strände ist gesunken.

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