Politik-Insider

Showdown um Babler am Sonntag

Andreas Babler spricht im Anzug bei einem Medienstatement vor Mikrofon und Glas Wasser.
© APA/FLORIAN WIESER
Rote für Ablöse Bablers: Zeiler, Marterbauer oder Überraschung.
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Plan B. Die "Unzufriedenheit in der SPÖ ist enorm", sagt Ex--SPÖ-Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch zu oe24. Die "meisten sind froh, dass Gerhard Zeiler die SPÖ aus der Schockstarre befreit" habe indem er "bereit" sei selbst zu übernehmen, so der Vertraute von Wiens SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig. Er hoffe, dass sich Babler zurückziehe. Und das Treffen der SPÖ-Landeschef zu klaren Entscheidungen führe. "Die Länderchefs und der Vorstand haben eine Verantwortung möglichst rasch eine Lösung zu finden". Damit spricht Deutsch aus, was eine überwiegende Mehrheit in der SPÖ quer durch Österreich denkt.

Ein älterer Mann mit grauen Haaren spricht mit Headset-Mikrofon auf einer Bühne.
Gerhard Zeiler. © APA/GEORG HOCHMUTH

Am Sonntag treffen sich acht SPÖ-Länderchefs – in der SPÖ geht man davon aus, dass Burgenlands SPÖ-Landeschef Doskozil nicht mitmachen wird – zunächst zu einem "Koordinierungstreffen" unter sich. Danach lädt dann SPÖ-Chef Andreas Babler die Länderchefs sowie FSG-Vorsitzenden Wolfgang Katzian und Frauenvorsitzende Eva Maria Holzleitner zur Aussprache ein.

Andreas Babler neben Markus Marterbauer inmitten einer Gruppe von Menschen, Presse im Hintergrund.
Marterbauer (l.) und Babler (r.). © Andreas Tischler / Vienna Press

Babler will damit seine Zukunft steuern. Er dürfte dort – auch in Absprache mit Gewerkschaft – den von oe24 bereits seit geraumer Zeit als erstes berichteten Plan B vorschlagen: Finanzminister Markus Marterbauer als neuer SPÖ-Frontmann. Vor allem in Wien fürchtet man Revolten von "Bablerianern" und will eine „gemeinsame Lösung“ und Marterbauer.

Noch sei aber auch Zeiler oder ein "Überraschungskandidat" nicht auszuschließen, sagen andere Vorstandsmitglieder. Vor allem falls Plan B nicht "rasch umgesetzt" würde.

Die Begeisterung in der SPÖ für den Medien-Manager hält sich derzeit allerdings in Grenzen.

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