Kino-Spaß

"Shaun das Schaf" ist zurück auf der Leinwand

Shaun das Schaf und ein weiteres Schaf betrachten ein Schild mit Schnecken-Verbotssymbol.
© Aardman Animations
Kult-Schaf Shaun kehrt mit seinem dritten abendfüllenden Leinwandabenteuer rechtzeitig vor dem Gruselfest in die Lichtspielhäuser zurück. In einer Mischung aus Slapstick und Gruselkomödie muss die beliebte Figur ein schiefgegangenes Chemie-Experiment ausbaden, um das Fest der Feste zu retten.
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Auf der idyllisch gelegenen Mossy Bottom Farm laufen die Vorbereitungen für das bevorstehende Gruselfest auf Hochtouren. Die Schafherde blickt dem schaurigen Ereignis mit riesiger Vorfreude entgegen, doch die festliche Stimmung erfährt einen jähen Dämpfer. Der notorisch ungeschickte Farmer sorgt kurz vor den Feierlichkeiten für ein folgenschweres Desaster: Bei einem seiner typischen Missgeschicke verwüstet der tollpatschige Hofbesitzer den liebevoll gepflegten Kürbisgarten der Tiere vollständig.

Der Schock sitzt tief, denn für die Bewohner des Hofes gilt eine unumstößliche Grundregel: Ohne prächtige Kürbisse kann es schlichtweg kein echtes Halloween geben. Das mühsam gehegte Gemüse liegt in Trümmern, und die Zeit bis zum großen Abend wird bedrohlich knapp.

Ein Chemiebaukasten mit unberechenbaren Folgen

In dieser verfahrenen Situation erweist sich Shaun einmal mehr als findiger Anführer, der sich mit drohenden Rückschlägen nicht abfinden will. Um das Fest in letzter Sekunde zu retten, greift das findige Schaf zu drastischen wissenschaftlichen Methoden und kramt seinen alten Chemiebaukasten hervor. Mit Eifer und Entschlossenheit mixt er eine geheime Mixtur zusammen, die das vegetative Wachstum beschleunigen soll.

Der Plan scheint im ersten Augenblick tatsächlich aufzugehen: Das zusammengebraute Wundermittel lässt die Ersatzkürbisse in Rekordzeit aus dem Boden schießen und bringt die Hoffnung auf die Farm zurück. Doch der wissenschaftliche Schnellschuss entfaltet rasch unkontrollierbare Nebenwirkungen, die Shaun bei seinen Berechnungen völlig außer Acht gelassen hat.

Das haarige Ungeheuer in den Wäldern von Mossingham

Die Folgen des Experiments lassen nicht lange auf sich warten und greifen weit über das Farmgelände hinaus. In den dichten Wäldern rund um die Ortschaft Mossingham treibt plötzlich ein furchterregendes Wesen sein Unwesen. Ein zotteliges, haariges Ungeheuer sorgt für helle Aufregung und versetzt die Region in Angst und Schrecken.

Der Film, der im englischen Original den passenden Titel "The Beast of Mossy Bottom" trägt, nutzt dieses klassische Gruselmotiv für ein temporeiches Versteckspiel. Shaun und seine tierischen Gefährten stehen vor der heiklen Aufgabe, das Geheimnis um das mysteriöse Wald-Monster aufzuklären, bevor der gesamte Landstrich in eine Hysterie verfällt. Dabei geraten die Helden von einer brenzligen Situation in die nächste, während die Dorfbewohner bereits Jagd auf die Spukgestalt machen.

Britische Animationskunst der Schmiede Aardman

Hinter dem turbulenten Streifen steht die renommierte britische Knet-Filmschmiede Aardman Animations, die seit Jahrzehnten weltweit für handgemachte Stop-Motion-Meisterwerke gefeiert wird. Nach zwei überaus erfolgreichen Vorgängern markiert der Film das offizielle dritte Kinoabenteuer rund um den gerissenen Wollknäuel. Die Macher vertrauen dabei ganz auf die Stärken der Marke: Situationskomik gänzlich ohne gesprochene Worte, pointierte Mimik und eine bis ins kleinste Detail verliebte Kulisse.

Für österreichische Kinofreunde und Familien steht der Starttermin bereits fest: Am 1. Oktober läuft "Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld" bundesweit in den Kinos an. Wie Filmexperten wie Michael Omasta betonen, gelingt es der Produktion mühelos, handwerkliche Perfektion mit kindgerechtem Grusel und hintergründigem Humor für Erwachsene zu verbinden. Damit liefert der dritte Leinwandauftritt von Shaun das Schaf den idealen filmischen Auftakt für die herbstliche Kinosaison.

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