Zahlreiche Verletzte

Schweres Erdbeben erschüttert Kolumbien

Beschädigte Kirche mit Rissen in der Fassade nach Erdbeben, blauer Himmel im Hintergrund.
© X/ ELTIEMPO
Bei einem Erdbeben im Westen Kolumbiens sind mehrere Menschen verletzt und zahlreiche Gebäude beschädigt worden.
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Die Erschütterungen der Stärke 6,6 waren am Montag auch in der Hauptstadt Bogota und bis an die Grenze zu Venezuela zu spüren, wie Augenzeugen berichteten. Das Epizentrum lag der nationalen Katastrophenschutzbehörde UNGRD zufolge nahe der Gemeinde San Jose del Palmar in der Provinz Choco an der Pazifikküste.

Besonders betroffen war die Provinzhauptstadt Quibdo. "Wir haben gerade ein schweres Erdbeben in der Provinz Choco erlebt", erklärte Gouverneurin Nubia Carolina Cordoba-Curi auf der Plattform X. "Obwohl das Epizentrum in der Nähe von San Jose del Palmar lag, wurden in der Hauptstadt Quibdo Verletzte und erhebliche Gebäudeschäden gemeldet." Sie äußerte zudem Sorgen über mögliche Nachbeben. Die Einsatzkräfte verschafften sich ein Bild von den Schäden und wollten in Kürze einen ersten offiziellen Bericht vorlegen.

Das Beben ereignete sich nach Angaben der UNGRD um 7.34 Uhr Ortszeit in einer Tiefe von 79 Kilometern. Die UNGRD teilte mit, sie stehe mit den Stellen vor Ort in Kontakt, um Berichte über mögliche Schäden zu prüfen. Eine Tsunami-Warnung lag zunächst nicht vor.

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