Zentrale Radachsen

Radwegoffensive schließt Lücken in drei Bezirken

Belebte Straße mit Radweg, Fußgängern, Autos und viel Grün in einer urbanen Umgebung.
© Mobilitätsagentur Wien / ZOOMVP.
Mit drei neuen Projekten in Alsergrund, Donaustadt und Liesing treibt Wien den Ausbau seiner Radinfrastruktur weiter voran und will noch mehr Sicherheit, Komfort und Grünraum für alle Verkehrsteilnehmer schaffen.
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Wer in Wien mit dem Rad unterwegs ist, darf sich auf weitere Verbesserungen freuen. Die Stadt hat nun die nächsten Ausbauschritte ihrer laufenden Radwegoffensive beschlossen. Betroffen sind diesmal der 9., 22. und 23. Bezirk. Dabei geht es nicht nur um neue Radwege, sondern auch um die Schließung bestehender Lücken im Netz, mehr Verkehrssicherheit und zusätzliche Begrünungsmaßnahmen entlang wichtiger Strecken.

"Bei der laufenden Verbesserung der Radinfrastruktur werten wir zugleich auch den öffentlichen Raum weiter auf. Unter dem Motto „Raus aus dem Asphalt" entsiegeln wir, schaffen zusätzliche Grünflächen und pflanzen neue Bäume“, so Mobilitätsstadträtin Ulli Sima, die sich bei den Bezirken für die gute Zusammenarbeit bedankt.

NEOS-Mobilitätssprecherin Angelika Pipal-Leixner ergänzt: "Die heute beschlossenen Projekte greifen wieder Schwerpunkte auf, die mir beim Ausbau der Fahrradinfrastruktur besonders am Herzen liegen: Wir schaffen klar getrennte, eigene Wege für Fuß- und Radverkehr, um durchgehende, sichere und komfortable Radrouten zu ermöglichen. Dabei setzen wir gezielt auf eine geld- und ressourcenschonende Leichtbauweise."

Alsergrund

Eine der größten Verbesserungen betrifft den Bereich rund um die U6-Station Nußdorfer Straße. Dort wird der Gürtelradweg auf einer Länge von rund 110 Metern neu gestaltet. Künftig verläuft die Route direkter und komfortabler, wodurch Radfahrer schneller und sicherer zwischen Sobieskigasse und Nußdorfer Straße unterwegs sein können. Gleichzeitig trennt die Stadt den Rad- und Fußverkehr künftig stärker voneinander. Der bisherige Radweg vor den Lokalen wird zum Gehweg umfunktioniert. Davon profitieren vor allem Fußgänger, die mehr Platz erhalten. Zusätzlich werden neue Querungsmöglichkeiten geschaffen, Gehsteige erweitert und der Vorplatz der U-Bahn-Station attraktiver gestaltet. Neue Sitzgelegenheiten rund um bestehende Bäume sollen den Bereich deutlich aufwerten.

Donaustadt

Ebenfalls ausgebaut wird die Radinfrastruktur in der Donaustadt. Entlang der Erzherzog-Karl-Straße entsteht ein weiterer Abschnitt eines modernen Zwei-Richtungs-Radwegs. Zwischen Polgarstraße und Smolagasse ersetzt dieser künftig den bisherigen Mehrzweckstreifen. Zusätzlich werden Flächen entsiegelt und begrünt. Neue Bäume und Sträucher sollen vor allem in den Sommermonaten für mehr Schatten und Abkühlung sorgen. Der Ausbau stärkt zudem die Anbindung an bestehende Hauptrouten und schafft eine durchgehende Verbindung aus dem Osten der Donaustadt Richtung Innenstadt. Neue Querungen und verbesserte Kreuzungsbereiche sollen die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger zusätzlich erhöhen.

Liesing

Und auch im Süden der Stadt wird weiter investiert. Der gut 500 Meter lange Abschnitt entlang der Lehmanngasse und dem Liesinger Platz wird erheblich verbessert. Vom Herbert-Mayr-Park wird ein neuer Zwei-Richtungs-Radweg über die Lehmanngasse und den Busbahnhof Liesinger Platz bis zum verkehrsberuhigten Bereich hinter der Liesinger Sporthalle errichtet. Damit wird der Liesinger Bahnhof noch besser erreichbar. Neben neuen Grünflächen werden dort ebenfalls Bäume gepflanzt und versiegelte Flächen zurückgebaut. Gleichzeitig erleichtern Gehsteigvorziehungen die Sicht für Fußgänger und Autofahrer.

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