Nach Schussvorfall

Protest in New York gegen Einwanderungsbehörde ICE

Menschen demonstrieren in New York mit Schildern gegen ICE nach einer Schießerei der Behörde.
© EPA
In New York sind erneut hunderte Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen den jüngsten Schusswaffeneinsatz von Mitarbeitern der umstrittenen US-Einwanderungsbehörde ICE zu protestieren.
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Die Demonstranten trugen am Freitagabend Schilder mit Slogans wie "Kein ICE" oder "Kein Hass, keine Angst, Migranten sind hier willkommen". Am Donnerstag hatten ICE-Einsatzkräfte einen Mann in seinem Auto angeschossen, in dem sich auch ein fünfjähriges Kind befand.

Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums wollten die ICE-Mitarbeiter einen Mann aus der Dominikanischen Republik festnehmen, der unter anderem wegen schwerer Körperverletzung, Raubes, Drogenbesitzes und Waffenbesitzes vorbestraft sei.

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani verurteilte den Vorfall und forderte einen Abzug der ICE-Mitarbeiter aus der Stadt. Schon am Donnerstag hatte es Proteste gegen die Behörde gegeben. US-Präsident Donald Trump hat sich ein hartes Vorgehen gegen Einwanderer auf die Fahnen geschrieben und tausende Migranten inhaftieren lassen. Die ICE war in diesem Jahr bereits in mehrere Schusswaffenvorfälle verwickelt. Das Vorgehen löste teils wütende Proteste aus.

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