MotoGP-Aufreger

"Piloten sind keine Zirkusaffen"

MotoGP-Stars beim Kartrennen.
© Getty Images
Ein Kart-Showrennen mit den MotoGP-Stars am Rennsonntag in Japan sorgt für heftige Diskussionen.
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Die MotoGP-WM wird zur Thriller-Entscheidung zwischen dem Gesamt-Führenden Jorge Martin (28/Aprilia) und Titelverteidiger Marc Marquez (33/Ducati). Letztes Wochenende in Motegi (Japan) kam Marquez mit Siegen im Sprint und im Rennen bis auf zwei Punkte an seinen Rivalen heran. Nach 16 Rennen und ebenso vielen Sprints führt der Weltmeister von 2024 mit 333:331 Punkten.

Marquez kann sich mit dem 10. WM-Titel ein Denkmal setzen. Um sich diesem Traum zu erfüllen, geht der Spanier in jedem Rennen ans Limit und immer wieder darüber hinaus, was heftige Abflüge inklusive schweren Verletzungen zur Folge hat.

Superstar Marquez schickte Double ins Rennen

Ausgerechnet in dieser heißen Phase kamen die MotoGP-Promoter auf die Idee, die MotoGP-Stars nach dem Warmup in Motegi in ein Show-Kartrennen zu schicken. Das sorgte (und sorgt noch immer) für heftige Diskussionen. Marquez weigerte sich, mitzumachen und schickte einen Doppelgänger ins Rennen: "Wir sind hier, um um die WM zu kämpfen und nicht, um herumzublödeln." KTM-Berater Heinz Kinigadner zu oe24: "Man kann es auch übertreiben. Lustig ist so was nur für die Fahrer, bei denen es um nix geht. Die Besten bereiten den Teambesitzern ohnehin schon genug Sorgen - zum Beispiel, indem sie Motocross fahren und sich dabei verletzen." Das Insider-Portal motorsport-total.com schrieb: "Die Piloten sind keine Zirkusaffen".

Noch stehen sechs Renn-Wochenenden am Programm, der nächste GP steigt am 11. Oktober in Indonesien (9 Uhr/ServusTV live). Warten wir ab, was sich die Veranstalter da einfallen lassen ...

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