Der ORF muss sparen. Neben der bis 2029 eingefrorenen Haushaltsabgabe kommt weiterer Sparbedarf (rund 90 Mio. Euro) durch den Wegfall der Vorsteuerkompensation hinzu.
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Auf dem Sperrkonto hat der ORF allerdings noch 66,4 Millionen Euro (Stichtag: 31.12.2025) liegen, wie nun der Blogger Lucas Amman berichtet. Das geht auch aus dem Konzernabschluss des ORF hervor und wird von der KommAustria bestätigt.
Sperrkonto für zu erwartende Kostensteigerungen
Ein Finanzpolster stellt das Sperrkonto allerdings nicht dar. Denn das Geld darauf dient zum Ausgleich von zukünftig zu erwartenden Kostensteigerungen und wird bereits für die Abmilderung der bestehenden Sparvorgaben herangezogen.
Der ORF-Beitrag ist nämlich bis 2029 eingefroren. Die Inflation soll über die Einlagen abgedeckt werden.
Überschüssige ORF-Beiträge landen am Sperrkonto
Wie viel Geld der ORF auf das Sperrkonto geben muss, ist übrigens gesetzlich geregelt. Konkret gibt es einen Beitragsdeckel, der ab 2027 auf 780 Mio. Euro erhöht wird. Alles, was der Öffentlich-Rechtliche zusätzlich an Beiträgen einnimmt (abzüglich etwa den Kosten für die OBS) kommt auf das Sperrkonto.
Schon mit dem Doppelbudget 2025/26 gab die Regierung dem ORF mehr Spielraum beim ORF-Beitrag. Sofern beispielsweise das Radio-Symphonieorchester und ORF Sport Plus fortgeführt werden, darf er bis zu 35 Millionen Euro zusätzlich aus den Beiträgen verwenden.
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