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Nach Chaos-Gipfel: SPÖ sagt "Afterwork Drinks" ab

Ein Mann im Anzug spricht am Rednerpult vor rotem Hintergrund mit SPÖ-Logos.
© APA/GEORG HOCHMUTH
Für Dienstag wäre ein "Afterwork Drink"-Event der SPÖ geplant gewesen. Es wurde nun kurzfristig abgesagt - aus "terminlichen Gründen".
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Kurz nachdem Medienmanager Gerhard Zeiler bekannt gab, neuer SPÖ-Chef werden zu wollen, schickte die Partei eine Einladung für "Afterwork Drinks" am 6. Oktober an Journalistinnen und Journalisten aus. Offiziell hieß es, dass das Event aber bereits länger geplant gewesen sei. Mit Zeilers Ankündigung sei der Gesprächsbedarf jedenfalls "umso größer".

Seit Sonntag steht nun jedenfalls fest: SPÖ-Chef Andreas Babler geht auf Raten. Seine Ämter übernimmt aber nicht Zeiler, sondern werden vorerst aufgeteilt. Ab Anfang 2027 soll Marterbauer das Vizekanzleramt übernehmen, die Parteiführung geht dann an Frauenchefin Eva-Maria Holzleitner und Klubchef Philip Kucher. Die beiden "unterstützen" Babler allerdings bereits jetzt. Bei einem Parteitag im Frühjahr soll dann entschieden werden, wer neuer SPÖ-Chef wird.

"Große Runde" oder "kleine Runde"?

Der Gesprächsbedarf dürfte nun jedenfalls nicht mehr so groß sein. Denn das "Afterwork Drink"-Event wurde kurzfristig abgesagt - "aus terminlichen Gründen", wie es heißt. Denn: Der Partei sei es wichtig, den Abend "in großer Runde stattfinden zu lassen".

Der Abend - gemeinsam mit Babler, Holzleitner, Kucher und Seltenheim - soll aber im Spätherbst nachgeholt werden. Man freue sich jedenfalls auf den Austausch "in kleiner Runde".

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