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Mit oder ohne Socken schlafen? Das sagt die Wissenschaft

Person mit bunten Socken liegt neben einer schlafenden Katze auf einem Bett.
© Getty Images
Während die einen ohne warme Füße kein Auge zubekommen, können andere mit Socken unter der Bettdecke wenig anfangen. Doch was sagt die Wissenschaft? Ist Schlafen mit Socken tatsächlich ungesund oder sogar gut für die Nachtruhe?
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Besonders jetzt wo es wieder kühler und ungemütlich draußen wird, sorgen Socken für ein wohlig warmes Gefühl. Viele Menschen neigen nachts auch zu kalten Füßen und gehen deshalb gerne mit Socken ins Bett, da diese zusätzlich wärmen. Doch kann das Tragen von Socken den Schlaf tatsächlich verbessern oder ist es gesünder, die Füße freizulassen?

Socken an oder aus?

Gute Nachrichten für alle Frostbeulen: Mit Socken zu schlafen ist nicht nur unbedenklich, sondern kann den Schlaf sogar verbessern. Wenn wir uns warme Socken anziehen, weiten sich die Blutgefäße in unseren Extremitäten (also den Füßen). Der Körper kann so die Wärme über die Füße besser regulieren und abgeben. Die Folge: Unsere Körperkerntemperatur sinkt leichter. Genau dieses Absinken der Temperatur ist das entscheidende Signal für unseren Körper, in den Schlafmodus zu schalten.

Unter einer weißen Decke schauen Beine mit grauen Wollsocken auf einem Bett hervor.
Socken © Getty Images

Vorsicht, Schlafkiller: Diese No-Gos solltest du vermeiden

Trotz aller gesundheitlichen Vorteile gibt es ein paar Dinge, auf die du achten musst. Gesund ist das Schlafen mit Socken nämlich nur dann, wenn du folgende Fehler vermeidest:

Einschneidende Bündchen: Socken, die am Knöchel einschneiden oder Druckstellen hinterlassen, sind tabu. Ein zu enges Bündchen stört die Durchblutung und bewirkt genau das Gegenteil von dem, was du erreichen willst. Socken für die Nacht sollten immer einen weichen, lockeren Bund haben.

Die falschen Materialien: Dicke Synthetik-Socken oder gar die dicken Wollstrümpfe vom Weihnachtsmarkt stauen die Feuchtigkeit. Dein Fuß fängt an zu schwitzen, wird feucht und kühlt in der Folge paradoxerweise wieder aus. Besser: Greife zu dünnen bis mitteldicken, atmungsaktiven Stoffen wie Bio-Baumwolle, Merinowolle oder weicher Bambusviskose. Diese regulieren die Temperatur, ohne zu überhitzen.

Die "Tages-Socke": Behalte niemals die Socken im Bett an, in denen du tagsüber schon in deinen Schuhen herumgelaufen bist. Eine getragene Socke hat bereits Schweiß und Feuchtigkeit aufgenommen. Immer ein frisches, sauberes und trockenes Paar für die Nacht anziehen.

Den Füßen Luft zum Atmen geben

Du kannst das Gefühl von Stoff an den Füßen beim Schlafen einfach nicht ertragen und dir wird nachts schnell zu warm? Keine Sorge, du musst dich nicht zwingen. Wenn du trotzdem schlecht einschläfst, kannst du den Wohlfühl-Effekt auch anders erreichen: Ein warmes Fußbad vor dem Schlafengehen oder eine klassische Wärmflasche am Fußende wirken wahre Wunder. Die Wärmflasche kannst du kurz vor dem Einschlafen einfach wieder aus dem Bett kicken.

Da die Füße oft den ganzen Tag in Socken stecken, solltest du ihnen auch einmal Zeit zum "Atmen" gönnen. Frische Luft tut den Füßen besonders gut, doch diese Zirkulation bleibt aus, wenn du die Socken nicht nur tagsüber, sondern auch nachts trägst. Letztlich hängt es aber von deinem persönlichen Schlafempfinden ab, ob du mit oder ohne Socken schläfst, denn beide Optionen haben ihre Vor- und Nachteile.

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