Finanzministerium warnt vor betrügerischen Nachrichten, Fake-Anrufen und gefälschten Webseiten
Das Finanzministerium (BMF) warnt vor immer professionelleren Internetbetrügern, die mit gefälschten Nachrichten, Telefonanrufen und Webseiten persönliche Daten stehlen oder Geldüberweisungen erschleichen wollen. Die Täter geben sich dabei häufig als Finanzamt, Bundesministerium für Finanzen oder FinanzOnline aus.
Besonders verbreitet sind Nachrichten über angebliche Steuerrückzahlungen, den Klimabonus oder die Familienbeihilfe. Auch vermeintliche Kontosperren, offene Forderungen, drohende Pfändungen und notwendige Angaben zu Krypto-Vermögen werden als Vorwand genutzt.
Beispiele solcher gefälschten Nachrichten
Ihre FinanzOnline-ID läuft am 12/09/2026 ab.
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Guten Tag,
Anträge gehen im Alltag schnell unter — das ist völlig verständlich. Für Ihren Hauptwohnsitz in Österreich liegt allerdings noch kein Antrag auf den Klimabonus 2026 vor, und die Frist rückt näher. Dabei handelt es sich um eine direkte Rückerstattung aus den Einnahmen der CO₂-Bepreisung, die grundsätzlich allen in Österreich gemeldeten Personen zusteht.
Wie viel Sie erhalten, hängt von Ihrer Wohngemeinde und der dortigen Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel ab - konkret sind das 145 bis 400 Euro. Für Personen unter 18 Jahren kommt die halbe Regionalstufe noch obendrauf.
Die Auszahlung läuft direkt über das bei uns hinterlegte Bankkonto. Bevor Sie den Antrag absenden, lohnt sich ein kurzer Blick darauf, ob Ihre Kontodaten noch aktuell und korrekt gespeichert sind.
Voraussetzungen auf einen Blick:
Hauptwohnsitz in Österreich erforderlich
Antragsfrist: 31. Dezember 2026
Jetzt Antrag stellen
Sie werden zur offiziellen Antragsstelle des BMF weitergeleitet.
Liebe Nutzerin, lieber Nutzer,
In den letzten Wochen haben wir leider eine Zunahme von Fällen festgestellt, bei denen persönliche Daten missbraucht wurden, um staatliche Unterstützungsleistungen für Familien unrechtmäßig zu beantragen oder umzuleiten.
Konkret haben wir beobachtet, dass in einigen Fällen die finanzielle Hilfe an fremde Konten überwiesen wurde. Dies hatte zur Folge, dass mehrere berechtigte Haushalte die ihnen zustehenden Zahlungen in diesem Monat nicht erhalten haben.
Um weitere Unregelmäßigkeiten zu verhindern, bitten wir Sie: Bitte überprüfen Sie noch heute Ihre persönlichen Daten und Ihre hinterlegten Kontoinformationen. Sollten Ihre Angaben unvollständig sein oder nicht bis zum Ende dieser Woche bestätigt werden, können wir die künftigen Überweisungen leider nicht mehr garantieren.
Die Überprüfung dauert nur wenige Minuten und hilft uns, Ihre Ansprüche effektiv zu schützen. Bitte nutzen Sie den folgenden Link, um den Vorgang abzuschließen:
[Jetzt Daten überprüfen und sichern]
Dieser Link ist für Sie persönlich bestimmt und bis zum Monatsende gültig.
Bundesministerium für Finanzen, Wien
Dies ist eine automatische Nachricht.
Das Ministerium betont ausdrücklich, dass solche Nachrichten, Webseiten und Anhänge gefälscht sein können. Amtliche Informationen werden grundsätzlich über digital signierte Bescheide per Post oder in die FinanzOnline-Databox zugestellt. Das BMF fordert niemals dazu auf, Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen per Nachricht zu übermitteln.
Wer verdächtige Mitteilungen erhält, sollte keine Links öffnen, keine Anhänge herunterladen und keinesfalls persönliche Daten preisgeben. Das Ministerium empfiehlt, solche Nachrichten zu löschen und verdächtige Anrufe sofort zu beenden. Im Zweifelsfall sollte die betreffende Behörde ausschließlich über eine offiziell recherchierte Telefonnummer kontaktiert werden. Aktuelle Warnungen veröffentlicht auch die Plattform Watchlist Internet.