Mordversuch

Blutige Messer-Attacke im Esterhazypark: Iraker (18) vor Gericht

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Zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren wurden verletzt.
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Mitten am Tag soll ein Streit im Wiener Esterhazypark in einer blutigen Messerattacke geendet haben. Ein 18-jähriger Iraker muss sich deshalb am Dienstag vor Gericht wegen versuchten Mordes und versuchten Raubes verantworten. Laut Anklage hatte er am 10. April zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren zunächst um Geld und anschließend um Zigaretten gebeten.

Als beide ablehnten, soll der Beschuldigte ein Klappmesser gezogen und mehrfach zugestochen haben. Der Angeklagte weist einen Tötungsvorsatz sowie einen Raubversuch zurück.

Opfer verletzt, Vorstrafen des Angeklagten

Beide Jugendlichen, die aus der Ukraine nach Österreich geflüchtet waren, erlitten Stichverletzungen. Besonders kritisch war die Verletzung des 16-Jährigen, dessen Oberschenkelschlagader nur knapp verfehlt wurde. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft und eines gerichtsmedizinischen Sachverständigen bestand dabei die Gefahr lebensbedrohlicher Folgen.

Passanten verständigten die Polizei, die den Verdächtigen noch in Tatortnähe festnahm. Bereits im Sommer 2025 war der heute 18-Jährige wegen Suchtmitteldelikten und Einbruchsdiebstählen zu 2 Jahren Haft verurteilt worden.

Verfahren noch nicht abgeschlossen

Die Freiheitsstrafe war zunächst im Rahmen des Modells "Therapie statt Strafe" aufgeschoben worden. Der Beschuldigte brach die begonnene Suchttherapie jedoch bereits nach 11 Tagen ab. Nun muss das Gericht klären, ob die Vorwürfe des versuchten Mordes und des versuchten Raubes bestätigt werden. Bis zu einer rechtskräftigen Entscheidung gilt für den Angeklagten die Unschuldsvermutung.

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