41 Grad

Neue Prognose: In diesen Orten fällt heute der Allzeit-Rekord

Frau schwitzt in der Sonne neben einem Thermometer, das hohe Temperaturen anzeigt.
© Getty
Österreich schwitzt unter einer enormen Hitzewelle. In den kommenden Tagen steigen die Temperaturen weiter an, womit sogar der ewige Allzeit-Rekord des Landes fallen könnte.
OE24 auf Google bevorzugen

Am Montag fiel in Wien bereits die ewige Bestmarke der Hauptstadt, als in Stammersdorf 40,1 Grad gemessen wurden. Doch der absolute Höhepunkt steht laut den Prognosen erst noch bevor.

Für Dienstag und Mittwoch hat die GeoSphere Austria für Wien, das Nordburgenland sowie weite Teile Niederösterreichs die höchste Warnstufe Rot ausgerufen.

Hitzewarnkarte von Österreich mit roten, orangefarbenen und gelben Warnstufen.
Hitzewarnkarte von Österreich mit roten, orangefarbenen und gelben Warnstufen. © GeoSphere Austria

Meteorologen halten es für möglich, dass das Thermometer auf über 41 Grad klettert. Damit würde der bisherige nationale Hitze-Rekord von 40,5 Grad aus dem Jahr 2013 geknackt werden.

Laut der aktuellen Prognose des Portals Tauernwetter dürfte der Hitzerekord am ehesten in Wien und im niederösterreichischen Melk geknackt werden. Aber auch im Norden und Osten Niederösterreichs sowie im Nordburgenland sind Temperaturen über 40 Grad möglich.

Hitzekarte für Österreich am 4. August 2026 mit vielen Regionen über 35°C, teils bis 41°C.
Hitze © Tauernwetter

Historischer Sommer in Österreich

Schon jetzt ist ein denkwürdiger Meilenstein erreicht: Noch nie zuvor gab es in der Messgeschichte in allen drei Sommermonaten (Juni, Juli, August) mindestens einen Tag mit über 40 Grad. Während die Hitzewelle am Dienstag und Mittwoch vom Weinviertel über Wien bis ins Nordburgenland extreme Werte liefert, bleibt es auch im Westen und Süden mit bis zu 38 Grad sehr heiß. Zudem sorgen Tropennächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20 oder stellenweise 25 Grad sinken, für eine enorme Hitzebelastung.

Empfehlungen für extreme Hitze

Die Experten warnen vor möglichen negativen Auswirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Muskelkrämpfen. Um den Körper zu schützen, wird dringend empfohlen, direkte Sonneneinstrahlung zu meiden und körperliche Aktivitäten auf die kühlen Morgenstunden zu verschieben. Wichtig ist es zudem, regelmäßig mindestens zwei bis drei Liter Wasser oder ungesüßten Tee pro Tag zu trinken und auch auf Kinder sowie ältere Mitmenschen zu achten. Wohnräume sollten vorwiegend in der Früh gelüftet werden.

Abkühlung ab der zweiten Wochenhälfte

Am Donnerstag bleibt die Vorhersage für den Osten noch unsicher, Spitzenwerte um die 40 Grad sind hier weiterhin nicht völlig ausgeschlossen. Von Vorarlberg bis ins westliche Niederösterreich ziehen jedoch bereits Wolken, Regenschauer und Gewitter auf. Am Freitag gehen die Temperaturen in ganz Österreich etwas zurück, die Luft bleibt aber vielerorts schwül. Am Wochenende pendeln sich die Höchstwerte voraussichtlich zwischen 22 und 32 Grad ein, begleitet von zeitweisem Sonnenschein und einzelnen Schauern.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden