WKO-Vorschlag

Kurzarbeit wegen Donaubrücken-Sperre?

Donaubrücke Mauthausen
© fotokerschi.at
„Bis 2028 ist noch Zeit. Diese Zeit muss genutzt werden. Der Schutz von Arbeitsplätzen und Einkommen muss bei allen Vorbereitungen höchste Priorität haben", sind sich die Arbeiterkammer und die SPÖ einig.
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Mit scharfer Kritik reagiert SPÖ-OÖ-Chef LR Martin Winkler (SPÖ) auf die Diskussion über Kurzarbeit und Aussetzungsverträge im Zusammenhang mit der geplanten Sperre der Donaubrücke Mauthausen. Die bestehende Brücke soll im Sommer 2028 für rund drei Monate für den Individualverkehr gesperrt werden. Auf der aktuellen Informationsseite der WKO zur Donaubrücke werden für Unternehmen unter anderem Aussetzungsvereinbarungen und Kurzarbeitsmöglichkeiten angeführt.

Viel höhere Fahrtkosten

"Die Beschäftigten können nichts dafür, dass wegen schwarz-blauer Versäumnisse eine zentrale Verkehrsverbindung für drei Monate gesperrt werden muss. Wer jeden Tag arbeiten geht, darf am Ende nicht mit weniger Einkommen, längeren Arbeitswegen und zusätzlichen Fahrtkosten dreifach zur Kasse gebeten werden. Die schwarz-blaue Brückensperre darf nicht zur Lohn- und Jobfalle für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden“, sagt Winkler. Die Auswirkungen der Sperre müssen laut SPÖ mit einem umfassenden Maßnahmenpaket des Landes abgefedert werden.

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