Der LASK hat sich und Fußball-Österreich Dienstagabend eine Sternstunde beschert. Der 5:1-Erfolg über Celtic Glasgow im Champions-League-Play-off nach einer beispiellosen Aufholjagd und einem Verlängerungsdrama hat seinen Platz in den heimischen Fußball-Chroniken sicher. Die unmittelbare Konsequenz ist die Teilnahme der Truppe von Coach Dietmar Kühbauer an der Ligaphase der Königsklasse. „Wir haben erreicht, dass wir im Konzert der Großen mitspielen dürfen“, jubelte Kühbauer.
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„Das ist wie ein Hollywood-Film. Du kommst hier her, eigentlich sind wir am Boden, dann gewinnen wir den Cup und auf einmal haust du die Meisterschaft auch noch hinten nach“, sagt Kühbauer. Seine Mannschaft habe „ihr Meisterstück abgelegt. Was sie heute gemacht haben, war hohe Latte.“
„Frau hat eh schon Angst“
Kühbauer trug in Linz erneut seinen neuen Anzug. „Ich schau gut darin aus, so selbstbewusst bin ich schon“, scherzte der Coach. Mindestens acht Mal wird Kühbauer den Anzug noch auspacken. „Meine Frau hat eh schon ein bisschen Angst. Aber ich bin super zufrieden mit ihr. Der Anzug wird weiter getragen und meine Frau werde ich auch noch zehn bis 15 Jahre haben, falls ich noch so lange lebe“, so der Erfolgstrainer in gewohnter Manier.
Nach dem Abpfiff blieb Kühbauer hingegen seiner Gewohnheit treu und verschwand direkt in der Kabine. „Ich freue mich lieber für mich selbst in der Kabine, die Jungs können sich draußen abfeiern lassen. Für mich ist es nicht so wichtig, dass ich oft im Bild bin.“
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