Frauen-CL-Quali

Knappe 1:2-Pleite in Bergen: Austria-Frauen kämpfen um Champions League

Drei Fußballspielerinnen im violetten Trikot mit den Aufschriften Uka, Pfattner und Hanshaw stehen von hinten gesehen auf dem Spielfeld. Eine von ihnen umfasst die andere an der Hüfte. Rechts ist eine gegnerische Spielerin im weiß-roten Trikot zu sehen.
Die Austria-Frauen mussten sich im Hinspiel der Champions-League-Quali bei Brann Bergen knapp mit 1:2 geschlagen geben. Trotz der Pleite gibt sich Coach Stefan Kenesei vor dem Rückspiel stolz.
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Österreichs Doublesiegerinnen müssen im Kampf um die erstmalige Teilnahme an der Women’s Champions League eine bittere Auswärtshypothek hinnehmen. Das Team von Cheftrainer Stefan Kenesei unterlag im Play-off-Hinspiel beim norwegischen Champion Brann Bergen mit 1:2. Dennoch ist für die Wienerinnen vor dem Rückspiel am Dienstag (18:00 Uhr/live ORF Sport +) in Wien noch alles drin. Die Austria musste kurzfristig auf ÖFB-Nationalspielerin Verena Hanshaw verzichten, die aus privaten Gründen abreiste. Vor 1.800 Zusehern gerierten die Violetten durch einen direkt verwandelten Eckball von Nea Lehtola in Rückstand (22.), bei dem Torfrau Jasmin Pal bedrängt wurde.

Pfattner schweißt Traumtor zum Ausgleich ein

Die Kenesei-Elf zeigte sich jedoch unbeeindruckt und schlug nur wenig später fulminant zurück. Nach einem Eckball von Uka beförderte Elisa Pfattner das Leder per sehenswertem Dropkick unhaltbar zum 1:1-Ausgleich in die Maschen (26.). Ein klares Handspiel im norwegischen Strafraum zuvor blieb von der rumänischen Schiedsrichterin Alina Pesu ungeahndet. Im zweiten Durchgang agierten die Gäste aus Wien etwas passiver und wurden dafür nach einer Stunde bitter bestraft. Ein leichtes Zupfen von Lotta Cordes an Lauren Davidson reichte der Unparteiischen für einen äußerst schmeichelhaften Elfmeter (60.).

Kenesei und Wenninger vor Rückspiel in Wien optimistisch

Torfrau Jasmin Pal parierte den Strafstoß von Davidson zwar hervorragend, war gegen den Nachschuss der Schottin im Anschluss jedoch vollkommen chancenlos (62.). Trotz der Niederlage zeigte sich Coach Stefan Kenesei nach dem Schlusspfiff keineswegs unzufrieden: "Ich bin sehr stolz, wie wir das heute gemacht haben. Mit so einer Leistung ist im Rückspiel viel möglich." Auch Kapitänin Carina Wenninger blickt optimistisch auf die Retourpartie: "Wir sind nach wie vor sehr gut im Spiel, deswegen ist alles in Ordnung." Für den Aufstieg benötigt die Austria im Rückspiel einen Sieg mit zwei Toren Unterschied, bei einem Erfolg winken 505.000 Euro Prämie.

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