Statement?

Kongos Kult-Fan schockt mit Pistolengeste

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Große Aufregung um Michel Nkuka Mboladinga, besser bekannt als "Lumumba Vea".
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Nachdem der Kult-Fan das Auftaktspiel gegen Portugal aufgrund von Quarantänebestimmungen verpasst hatte, kehrte er gegen Kolumbien an seinen gewohnten Platz zurück. Millionen TV-Zuschauer erkannten ihn sofort wieder: regungslos auf seinem Podest stehend, mit starrem Blick auf das Spielfeld gerichtet. Doch diesmal unterschied sich seine Haltung von seinen bisherigen Auftritten.

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Was steckt dahinter?

Statt wie gewohnt den rechten Arm zu heben und minutenlang bewegungslos in dieser Position zu verharren, hielt sich Mboladinga zwei Finger an die Schläfe, während er mit der anderen Hand seinen Mund bedeckte. Die Geste löste in sozialen Medien rasch Spekulationen aus. Einige Beobachter deuteten sie als politischen Protest, andere vermuteten eine Botschaft an die US-Behörden, nachdem ihm die Einreise zur WM zunächst verwehrt worden war.

Wahrscheinlicher erscheint jedoch eine andere Erklärung: Sein Künstlername "Lumumba Vea" verweist auf Patrice Lumumba, den ersten Premierminister des unabhängigen Kongo und eine Symbolfigur des afrikanischen Freiheitskampfes. Die Pose könnte daher als Hommage an den 1961 ermordeten Politiker verstanden werden. Gerade vor dem Hintergrund aktueller geopolitischer Spannungen sorgte die Geste dennoch für Diskussionen.

Mboladinga ist weit mehr als ein gewöhnlicher Fußballfan. Seit Jahren begleitet er die Nationalmannschaft der DR Kongo zu internationalen Turnieren und ist für seine außergewöhnlichen Auftritte bekannt. Seine regungslose Haltung verfolgt dabei einen ganz bestimmten Zweck. Gegenüber dem "Wall Street Journal" erklärte er einst: "Ich stehe reglos da, weil ich glaube, dass es dem Team emotionale Ausdauer gibt."

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