Bluttat

Kinder fanden Frauenleiche: Killer ist im Ausland in Haft

Ein Flussufer im Wald ist mit Polizeiabsperrband abgesperrt.
© FOTOKERSCHI.AT
Sechs Wochen nachdem eine erstochene 53-jährige Frau in Vöcklabruck entdeckt wurde, gibt es eine neue Entwicklung im Mordfall. Die Staatsanwaltschaft Wels bestätigt, dass sich ein Verdächtiger im Ausland in Haft befindet.
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OÖ. Es war ein schrecklicher Fund, der Anfang September für Entsetzen sorgte: Spielende Kinder entdeckten am Ufer der Ager im Vöcklabrucker Ortsteil Dürnau die Leiche einer Frau. Die 53-Jährige aus Laakirchen im Bezirk Gmunden war durch mehrere Stichverletzungen getötet worden. Sechs Wochen später gibt es nun eine neue Entwicklung in dem Mordfall.

Wie die Staatsanwaltschaft Wels am Montag mitteilte, befindet sich ein Verdächtiger im Ausland in Haft. Nähere Informationen zu der Person und den Hintergründen der Tat will die Behörde vorerst nicht bekanntgeben. Erst nach einer Auslieferung sollen weitere Details folgen.

Opfer kehrte nicht in Klinik zurück

Bei der Getöteten handelte es sich um eine 53-jährige Patientin des offenen Bereichs der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin am Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck. Die Frau war von einem üblichen und geplanten Ausgang nicht zurückgekehrt. Daraufhin wurde die Polizei verständigt.

Am 1. September entdeckten Kinder schließlich ihre Leiche nahe der Ager. Die Obduktion bestätigte den Verdacht auf Fremdverschulden: Die Frau war durch zahlreiche Stichverletzungen ums Leben gekommen. Daraufhin wurde wegen Mordverdachts ermittelt.

Fundort war auch Tatort

Im Laufe der Ermittlungen stellte sich zudem heraus, dass die Frau an jener Stelle getötet worden war, an der ihre Leiche gefunden wurde. Noch Anfang Oktober hatte die Staatsanwaltschaft keine Festnahme bekanntgegeben. Nun gibt es mit dem im Ausland inhaftierten Verdächtigen eine neue Entwicklung.

Welche Rolle der Verdächtige bei der Tat gespielt haben soll und was zum tödlichen Angriff geführt hat, ist bisher nicht öffentlich bekannt.

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