Ex-Bundeskanzler

KI-Firma von Kurz erhält weltweite Bestnote

© APA/HANS KLAUS TECHT
Das europäische Unternehmen Dream erzielt im internationalen CyberGym-Test der University of California die weltweite Bestnote. Damit setzt sich die Abwehr-KI gegen Rivalen aus den USA und China durch.
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Die Cyber-KI des Unternehmens Dream hat auf dem CyberGym-Benchmark der University of California, Berkeley, die höchste jemals gemessene Leistung erbracht. Das von Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz gemeinsam mit Shalev Hulio und Gil Dolev gegründete Unternehmen erreichte ein Resultat von 96,6 Prozent. Damit schlägt die europäische Abwehr-KI sämtliche bisherigen Modelle aus den USA sowie China. Dieser Erfolg macht deutlich, dass auch in Europa entwickelte Technologien im weltweiten Wettbewerb um Künstliche Intelligenz ganz vorne mitmischen können.

Schutz für sensible staatliche Netze

Besondere Relevanz besitzt das Testergebnis für den Schutz kritischer Infrastrukturen und staatlicher Einrichtungen. Krankenhäuser, Behörden, Energieversorger und das Finanzsystem geraten immer öfter ins Visier von hochentwickelten KI-Angriffen. Das Ergebnis zeigt nun, dass selbst extrem fortschrittliche Attacken durch eine starke Abwehr-KI gestoppt werden können. Dieser Schutz lässt sich direkt auf der eigenen Infrastruktur eines Staates betreiben, sodass die volle Kontrolle erhalten bleibt.

Bedeutung für die alltägliche Sicherheit

„Wir haben Dream gegründet, damit sich Staaten mit KI vor den gefährlichsten Cyberangriffen schützen können. Das Ranking freut uns und macht uns auch demütig – dahinter steht die Arbeit vieler Kolleginnen und Kollegen. Wichtiger als die Platzierung ist aber, was sie bedeutet: dass die Heizung im Winter nicht ausfällt, die Daten der Bürger sicher bleiben und Krankenhäuser ohne Unterbrechung weiterlaufen", sagt Mitgründer Sebastian Kurz.

Wachstum und internationale Standorte

Die Gründung von Dream erfolgte im Jahr 2023. Das IT-Unternehmen arbeitet mit Betreibern kritischer Infrastruktur sowie Regierungen in Europa, Südostasien und dem Nahen Osten zusammen. Nach einer Finanzierungsrunde über 260 Millionen US-Dollar im Juni 2026 beläuft sich der Unternehmenswert auf drei Milliarden US-Dollar. Rund 350 Angestellte arbeiten an den Standorten Wien, Tel Aviv und Abu Dhabi.

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