Nach Ceuta-Chaos
Italien verlängert Grenzkontrollen zu Spanien um weitere 15 Tage
Innenminister Matteo Piantedosi teilte die Entscheidung am Mittwoch der EU-Kommission und seinen Amtskollegen in den anderen EU-Staaten mit, hieß es in einer Presseaussendung. Demnach bestehe weiterhin ein erhöhtes Risiko für die innere Sicherheit in Zusammenhang mit der Ceuta-Krise. Zudem könne eine Gefahr durch mögliche terroristische Infiltration nicht ausgeschlossen werden.
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Italien hatte am 31. Juli die Kontrollen an der Grenze zu Spanien vorübergehend wieder eingeführt. Hintergrund waren unter anderem Befürchtungen, dass Menschen über Spanien und weitere Schengen-Staaten nach Italien gelangen könnten. Die vorübergehende Wiedereinführung von Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Raums ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich, etwa bei einer ernsthaften Bedrohung der öffentlichen Ordnung oder der inneren Sicherheit. Infolge von Italiens Aussetzung des Schengen-Abkommens hatte auch Spanien die Wiedereinführung von Kontrollen für Reisende aus Italien beschlossen.
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