Warnungen

Inflation bei uns dreimal so hoch wie in der Schweiz

Frau sitzt frustriert am Tisch mit Rechnungen und Papierkram, daneben ein Ordner "BILLS".
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In der Schweiz ist die Teuerung bei 1 Prozent (ein Drittel von Österreich). Die Schweizer warnen schon vor Miet-Hammer, steigenden Versicherungs-Prämien und Energie-Krise. In Österreich ist die Lage noch brisanter.
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In Österreich bleibt der Preisdruck ein Dauerthema im Alltag der Haushalte. Mit einer aktuellen Inflationsrate von 3,2 Prozent liegen die Preissteigerungen hierzulande dreimal so hoch wie im Nachbarland Schweiz.

Verantwortlich für das hartnäckige Niveau in Österreich sind primär die Wohnkosten, Mieten, Ausgaben für Dienstleistungen sowie die Gastronomie. Der Herbst wird jetzt noch teurer und so zehrt die heimische Inflationsrate die Einkommen weiter auf.

Gas merklich teurer als vor einem Jahr

Vor allem gestiegene Treibstoff- und Heizölpreise trieben die Teuerungsrate in die Höhe. Neben Heizöl wurde auch Gas merklich teurer.

Der Bereich Verkehr war schon im August ein großer Treiber der Inflation im Jahresabstand, obwohl die jüngsten Höchststände bei Diesel, Heizöl und Benzin in den August-Werten noch gar nicht (!) abgebildet sind. Gegenüber August 2025 legten die Treibstoffpreise um 26,3 Prozent zu.

In der Schweiz kosten 100 Liter Heizöl aktuell mehr als 162 Franken. Das entspricht einem Preisanstieg von 70 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Österreich ist der Preisanstieg sogar noch drastischer: Gegenüber September 2025 kostet eine Bestellung von 3.000 Litern Heizöl etwa in Kärnten derzeit rund 5.700 Euro, also 2.500 Euro mehr als im Vorjahr. Das entspricht einem Plus von 79 Prozent.

Der Preisanstieg im Bereich Wohnen, der auch Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe umfasst, fiel mit 3,3 Prozent kräftig aus.

Miet-Hammer in Österreich

Die Mieten stiegen um 4,4 Prozent im August in Österreich. Da viele Mieten an den Verbraucherpreis-Index gebunden sind, der mit der Inflation steigt, wird Wohnen noch viel teurer werden.

Auch Gastronomie- und Beherbergungsdienstleistungen verteuerten sich im August um 4,7 Prozent. Wichtigster Inflationstreiber ist laut Statistik Austria somit weiterhin der Dienstleistungsbereich.

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