Iran-Krieg

Goldpreis stürzt ab

© muenzeoesterreich
Im September ging der Goldpreis bisher um etwa sechs Prozent zurück. Der Grund. Der Iran-Krieg treibt die Verzinsung neuer US-Staatsanleihen hoch, während Gold keine Zinsen abwirft.
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Der Goldpreis ist am Montag deutlich gefallen und hat damit an die Kursverluste der vergangenen Woche angeknüpft. Am Vormittag wurde eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) an der Börse in London bei 4.190 US-Dollar gehandelt und damit etwa drei Prozent tiefer als am Freitag.

Im Verlauf einer Woche ist der Goldpreis damit bereits etwa 200 Dollar je Feinunze gefallen.

"Wiener Philharmoniker" (1 Unze Gold) bei rund 3.650 Euro

Der Goldpreis steuert in diesem Monat auf ein Minus von etwa sechs Prozent zu, nachdem die US-Notenbank Fed die erste Zinserhöhung seit 2023 vorgenommen hat und weitere Schritte im Kampf gegen die hartnäckige Inflation erwartet werden. Der Ankaufspreis für einen "Wiener Philharmoniker" (1 Unze Gold) lag bei Goldhändlern zuletzt bei rund 3.650 Euro.

Die Renditen von Staatsanleihen sind in den vergangenen Handelstagen gestiegen, was die Attraktivität von Edelmetallen schmälerte. Da Gold keine Marktzinsen abwirft, belasten steigende Renditen an den Anleihemärkten die Nachfrage nach dem Edelmetall.

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