Dreharbeiten

Hollywood-Action in Baden bei Wien

Ein Mann mit Pistole läuft auf eine Frau und einen Jungen neben Fahrrädern und einem Auto zu.
© Andreas Tischler / Vienna Press
Die niederösterreichische Kurstadt Baden bei Wien verwandelt sich aktuell in eine internationale Filmkulisse. Noch bis zum Ende der Woche laufen die Dreharbeiten an prominenten Schauplätzen, bevor die Produktion nach knapp zwei Monaten planmäßig abgeschlossen wird.
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Für den anspruchsvollen Spielfilm "KNOCK AT 8" versammelte das Produktionsteam ein rund 30-köpfiges, international zusammengesetztes Team vor und hinter der Kamera in Baden. Die Dreharbeiten zogen in den vergangenen Tagen zahlreiche Schaulustige und Einheimische an, die das Geschehen in den Straßen und Fußgängerzonen mit großem Interesse verfolgten. Immer wieder blieben Passanten stehen, um die Arbeit am Filmset aus nächster Nähe mitzuerleben.

Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der hochkarätigen Besetzung. Zu den bekanntesten Namen der Produktion zählen der deutsche Fernsehschauspieler Mark Keller sowie der US-amerikanische Darsteller Will Roberts, der unter anderem durch seine Mitwirkung in Christopher Nolans Oscar-prämiertem Meisterwerk "Oppenheimer" internationale Bekanntheit erlangte. Wie die Produktionsleitung mitteilte, konnten die Szenen mit den beiden prominenten Darstellern bereits erfolgreich und vollständig abgedreht werden.

Adriana Zartl und Familie Fraisl im Zentrum der Finaldrehtage

In den letzten verbleibenden Drehtagen richtet sich das Augenmerk der Kamera nun primär auf das zentrale Liebes- und Filmpaar der Geschichte, verkörpert durch Adriana Zartl und Max Fraisl. Für die Regie und das Drehbuch zeichnet Maria Fraisl verantwortlich, die bei diesem Projekt auf familiäre Zusammenarbeit setzt. Gleich drei ihrer Kinder wirken aktiv vor der Kamera mit.

Drei Männer, zwei in Polizeiuniform, einer in weißem T-Shirt und Jeans, stehen draußen zusammen.
Craig-Double Max Fraisl © Andreas Tischler / Vienna Press

Eine tragende Rolle übernimmt dabei ihr Sohn Georg, der das gemeinsame Filmkind der beiden Hauptprotagonisten darstellt. Regisseurin Maria Fraisl zeigt sich begeistert vom Einsatz ihres Sohnes und hob dessen schauspielerische Leistung hervor, die er dank der tatkräftigen Unterstützung des gesamten Ensembles abliefern konnte. Insbesondere Schauspielkollegin Adriana Zartl übernahm am Set immer wieder das professionelle Coaching des jungen Talents, um ihn optimal auf die emotionalen Anforderungen der Szenen vorzubereiten.

Theater, Fußgängerzone und Bäckerei DerMann als Schauplätze

Die Kurstadt Baden bietet dem Thriller eine vielfältige und atmosphärische Kulisse, die weit über traditionelle Landschaftsaufnahmen hinausgeht. Bekannte Straßenzüge, historische Gebäude und alltägliche Orte wurden nahtlos in das dramaturgische Konzept eingebunden. Zu den zentralen Drehorten zählte unter anderem das traditionsreiche Theater in Baden, wo zu Wochenbeginn aufwendige Szenen realisiert wurden.

Zwei lachende Menschen umarmen sich draußen vor einem Gebäude, im Hintergrund weitere Personen.
Adriana Zartl und Ramesh Nair © Andreas Tischler / Vienna Press

Ebenso dienten die belebte Badener Fußgängerzone sowie eine Filiale der traditionsreichen Bäckerei DerMann als urbane Filmkulisse. Für Adriana Zartl, die ihren Wohnsitz unweit der Kurstadt hat, war der Dreh ein echtes Heimspiel mit persönlicher Note. Zahlreiche Freunde und Bekannte nutzten die Gelegenheit, um die Schauspielerin während der Pausen am Set zu besuchen, was für eine außergewöhnlich herzliche Atmosphäre bei der täglichen Dreharbeit sorgte.

Erfolgreicher Abschluss nach intensivem Produktionszeitraum

Mit den letzten Klappen in Baden biegt das Filmprojekt auf die Zielgerade ein. Der offizielle Startschuss für die Dreharbeiten war am 8. August 2026 gefallen. Dass die gesamte Produktion in weniger als zwei Monaten bewältigt werden konnte, werten die Verantwortlichen als großen Erfolg für das eingespielte Team.

Hauptdarsteller Max Fraisl bestätigte die hervorragende Stimmung am Set und betonte den Stolz der gesamten Mannschaft über das in kurzer Zeit Geschaffene. Nach dem planmäßigen Ende der Aufnahmen wechselt "KNOCK AT 8" nun direkt in die aufwendige Phase der Postproduktion, in der Schnitt, Vertonung und visuelle Effekte finalisiert werden, bevor der Thriller seinen Weg auf die Leinwände und zu den internationalen Filmfestivals antritt.

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