Indiens neuer Held
Held von Flydubai: "Ich konnte sie nicht sterben lassen!"
Jerusalem. Nach dem Anschlag auf eine Flydubai-Maschine hat der angegriffene Pilot die dramatischen Minuten im Cockpit geschildert. "Ich habe versucht, mein eigenes Leben zu retten, aber ich wusste, dass ich all diese Menschen nicht sterben lassen konnte", sagte der indische Flugkapitän Smit Machchhar am Freitag in einem Telefonat mit Indiens Regierungschef Narendra Modi.
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Als er verletzt auf dem Boden im Cockpit gelegen habe, habe er realisiert, dass das Flugzeug im Sinkflug sei. Er habe dann mit letzter Kraft versucht, die Cockpit-Tür zu erreichen. "Ich wurde selbst dann noch geschlagen, aber ich öffnete einfach die Tür und alle kamen herein."
Modi bezeichnet Flugkapitän als "Helden"
Machchhar, der seit 17 Jahren als Pilot arbeitet und seit 11 Jahren als Flugkapitän tätig ist, telefonierte von seinem Krankenbett aus mit Modi, der ein Video des Gespräches in den sozialen Medien veröffentlichte. Der indische Regierungschef hatte Machchhar am Donnerstag als "Helden" bezeichnet. Der Pilot habe dazu beigetragen, "eine große Tragödie abzuwenden".
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Das Linienflugzeug der Fluggesellschaft Flydubai war am Mittwoch nach Einschätzung der israelischen Regierung knapp einem Terroranschlag entgangen. Die Flydubai-Maschine war auf dem Weg von Dubai nach Tel Aviv, als sie massiv an Höhe verlor. An Bord waren 174 Passagiere, die meisten von ihnen Israelis.
Machchhar soll von seinem Co-Piloten attackiert worden sein. Augenzeugen zufolge drangen mehrere Passagiere aus den vorderen Sitzreihen in das Cockpit ein und überwältigten den Co-Piloten. Nach Angaben von Flydubai übernahm eine auf dem Flug mitreisende andere Crew das Flugzeug und konnte es schließlich im saudi-arabischen Tabuk notlanden.
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