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Hackergruppe bedroht Flughafen Wien

Person mit Kapuzenpulli arbeitet an Laptop mit Code auf mehreren Bildschirmen in dunklem Raum.
© Getty Images
Eine Hackergruppe veröffentlichte Fracht-Dokumente und einen Countdown im Darknet. Sie bedrohen den Flughafen Wien. Der Betrieb sei nicht beeinträchtigt, heißt es vom Flughafen.
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Die Hackergruppe APT73, auch bekannt als Bashe, hat im Darknet den Flughafen Wien bedroht: Sie veröffentlichten Frachtdokumente aus dem Jahr 2025 und posteten einen Countdown mit Link zur Flughafen-Website.

Das sagt der Flughafen: "Alte Dokumente"

oe24 hat beim Flughafen Wien nachgefragt: "Wir bestätigen, dass offenbar alte Frachtdokumente (Load Sheet Formulare) aus dem Jahr 2025 im Internet aufgetaucht sind. Dabei handelt es sich um alte und bedeutungslose Aufstellungen zur Verladung von Frachtgütern in Flugzeugen."

Laut Flughafen-Sprecher wurden die Dokumente offenbar unbefugt aus einem einzelnen Postfach entwendet. "Eine großangelegte Cyberattacke oder ein Hackerangriff auf Systeme des Flughafen Wien hat nicht stattgefunden."

Betrieb läuft

Der Betrieb des Flughafens sei in keiner Weise beeinträchtigt und laufe plangemäß, passagierbezogene oder betriebskritische Daten seien nach derzeitigem Wissensstand nicht betroffen, heißt es vom Flughafen.

Bislang hat sich dazu niemand an den Flughafen Wien gewandt, es gibt keine Kontaktaufnahmen oder Forderungen an den Flughafen Wien.

"Der Flughafen Wien arbeitet an der Aufklärung dieses Sachverhalts, ist mit den zuständigen Behörden in Kontakt und hat zusätzlich zur eigenen IT-Abteilung auch externe Cybersecurity-Experten hinzuzogen."

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