Millionenschulden
Interio-Eigentümerin nun auch selber pleite
Sie hatte der Interio, die unter dem Namen Magazin 07 Möbel -und Einrichtungen Vertriebsgesellschaft im Firmenbuch steht, ein Gebäude vermietet. "Mietzinsrückstände und darauf resultierende Probleme" führten nun unter anderem laut AKV zur Insolvenz von Kath. Passiva von 24,6 Mio. Euro, davon 15,5 Mio. unbesichert, stehen 9 Mio. Euro Aktiva gegenüber.
Laut Creditreform ist Kath auch mit einer Räumungsklage der Shopping Center Planungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH konfrontiert, da ihr Gebäude ein Superädifikat ist, der Grund, auf dem das Gebäude steht, also nicht ihr gehört. Diese Klage ist noch nicht entschieden. Kath strebe eine Sanierung ohne Eigenverwaltung an und biete den acht Gläubigern die gesetzlich vorgesehene Mindestquote von 20 Prozent, schreiben die Gläubigervertreter.
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Interio ist im Frühjahr 2026 zum zweiten Mal zahlungsunfähig geworden. Anfang Juni haben die Gläubigerinnen und Gläubiger einem Sanierungsplan mit einer Quote von 20 Prozent zugestimmt, die in Raten während der kommenden zwei Jahre zu bezahlen ist.
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