Neue Marktordnung

Größere Schanigärten und längere Weihnachtsmärkte in Salzburg

Sternbräu Innenhof
© Sternbräu
Der Sterngarten darf somit bis 6. Jänner offen haben.
OE24 auf Google bevorzugen

Mit breiter Mehrheit sprach sich der Salzburger Stadtsenat zum Wochenbeginn für eine neue Marktordnung aus. Sie bringt mehr Spielraum für die Standler, ein breiteres Warenangebot und längere Marktzeiten.

Die wichtigsten Änderungen

Christkindlmarkt, Weihnachtsmarkt am Mirabellplatz und Adventmarkt auf der Festung dürfen künftig bis 1. Jänner geöffnet bleiben, der Sterngarten bis 6. Jänner.

Biobauernmarkt, Lehener Wochenmarkt und Sturmmarkt werden offiziell in die Marktordnung aufgenommen.

Am Grünmarkt werden Markt- und Gastgartenflächen klarer getrennt. Marktstände sollen dadurch nicht verloren gehen.

Das Warenangebot auf Grünmarkt und Schranne wird erweitert, etwa um Bier in geschlossenen Gebinden, Schokolade, Nüsse, Tee, Kaffee, Honig sowie Holz- und Strickwaren.

Auch am Christkindlmarkt wird das zulässige Sortiment erweitert.

Hunde dürfen künftig angeleint und mit Beißkorb auf die Märkte.

Nachhaltigkeitsvorgaben werden verstärkt, etwa durch wiederverwendbare Getränkebehälter.

Standvergabe wird geprüft

Mitbeschlossen wurde auch ein Zusatzantrag der KPÖ, wonach vom Amt die Vergabe der Stände auf dem Christkindlmarkt "nach Wiener Vorbild" geprüft werden soll. Fix ist zudem die deutliche Erhöhung der Marktentgelte für die Standbetreiber.

Die neue Marktordnung soll mit 1. November 2026 in Kraft treten. Der Endbeschluss erfolgt im nächsten Gemeinderat.

Fehler im Artikel gefunden?Jetzt melden