Test
Google Fitbit Air: Guter Fitnesstracker mit einem großen Haken
Im Jänner 2021 schloss der Tech-Riese Google den Kauf des Fitnesstracker-Herstellers Fitbit ab. Seitdem produziert Fitbit unter dem Namen „Google Fitbit“ Smartwatches mit Fitness-Schwerpunkt. Nun hat das Unternehmen seinen ersten Fitness-Tracker unter der neuen Führung auf den Markt gebracht und will damit dem bisherigen Branchenprimus Whoop die Stirn bieten.
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Das „Google Fitbit Air“ ist seit dem 26. Mai 2026 in Österreich erhältlich und kostet in der Standardversion 99,99 Euro. In der schlichten Verpackung befinden sich das 5 Gramm leichte, schwarze Gerät, ein Armband mit Klettverschluss und das passende Ladekabel. Durch den Klettverschluss kann das Band perfekt auf die Armdicke angepasst werden.
Bunte Armbänder zum kleinen schwarzen Tracker
Der vollständig geladene Akku hielt beim Test über eine Woche. Der Akkustand wird über ein LED-Licht angezeigt. Blinkt das Licht weiß, hat der Akku noch über 20 Prozent seiner Ladung. Unter 20 Prozent wird dies mit einem blinkenden roten Licht angezeigt. Wenn der Akku leer ist, leuchtet das Gerät rot. Der Batteriestand kann auch in der App abgelesen.
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Wer seine Armbänder wechseln möchte, kann einzelne Bänder bei Google kaufen. In der normalen Verpackung ist das Performance Loop Band enthalten. Es ist in den Farben Obsidian (Schwarz), Lavender (Blau), Fog (Grau) und Berry (Rot) erhältlich und kostet einzeln 44,99 Euro. In den gleichen Farben und zum selben Preis verkauft Google auch ein Sportarmband aus Silikon. Das Premium-Armband aus Kunststoff ist für 59,99 Euro erhältlich.
Einfacher Start
Zum Starten muss das Ladekabel angeschlossen werden. Anschließend verbindet sich das Fitbit Air per Bluetooth sofort mit dem Android-Gerät. Um den Tracker nutzen zu können, ist die neu gestaltete App „Google Health“ erforderlich. Zu Beginn werden einige Informationen zum Gesundheitszustand und zu den Fitnesszielen abgefragt.
Umfangreicher Einsatzbereich
Nachdem die Fragen beantwortet wurden, kann die App richtig genutzt werden. Mit „Google Health“ können Schlaf, sportliche Leistungen und die Gesundheit dokumentiert werden. Der Tracker misst die Dauer und Qualität des Schlafs. Nach dem Aufwachen werden die Wachzeit, der REM-Schlaf, der Leichtschlaf und der Tiefschlaf in einem Diagramm angezeigt.
Im Fitnessbereich können vorgeschlagene Trainingseinheiten ausgewählt werden. Die Daten sind ziemlich genau. Zusätzlich kann das Fitbit Air sportliche Aktivitäten wie Laufen oder Gehen automatisch erkennen und aufzeichnen.
Im Gesundheitsbereich zeigt die App Werte wie Herzfrequenz, Cardioziel oder Sauerstoffsättigung an. Das „Fitbit Air“ kann Anzeichen von Vorhofflimmern erkennen.
Ein großer Nachteil
Es gibt jedoch ein großes Problem: Um die App richtig zu verwenden, wird ein „Google Health Premium“-Abo für 10 Euro pro Monat benötigt. Damit wird die überarbeitete Google-KI freigeschaltet, die Tipps geben und Trainingspläne erstellen kann. Die Premium-Version der App konnte bisher leider nicht getestet werden.
Fazit
Das „Fitbit Air“ ist eine preiswerte Alternative zum teureren „Whoop 5.0“. Um jedoch alle Möglichkeiten der App zu nutzen, wird ein Premium-Abo benötigt. Auch ohne Abo liefert der kleine Tracker gute und umfangreiche Messergebnisse, die für die meisten Nutzer reichen.
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